Pflanzen, welcher unter dieſen Bedingungen und Bor- ausſeßungen=- aber auch nur unter dieſen= zur wahz zen unverſiegbaren Quelle des Reihthums werden kann.== Man kann dieſen Anbau, wenn man nur einmal hinz ſi<tlich des Düngers und der Arbeit völlig geborgen iſt, mit um ſo größerer Zuverſicht unternehmen, als die hie- her gehörigen Pflanzen faſt alle in jeder andern Hinſicht den beſten Meliorirungsfr üchten beygezählt zu werden mir Recht verdienen.== Weh? aber dem unbeſonnenen und unflugen Landwirthe, der ohne auf dieſe unerläßlichen Bedingungen zu achten, bey magerem Boden, bey Man- gel an Dünger und Arbeitshänden, und bey voraquszu- ſeßender Unmöglichkeit einer ſehr genauen und pünktli- <en Pflege, denno<h der Natur zum Troße, Handels- gewächſe bauen wollte!= Zwar könnte er wohl, wenn anders der Boden nicht völlig ausgemergelt wäre, ein paar nicht ganz unerhebli<e Ernten ungeachtet deſſen ge= winnen, allein dieß würde ihn nur in noch tiefern Ab- grund ſtürzen, indem er dadurch ſein Feld vollends ſo erſchöpfen würde, daß es in Zukunft nicht nur keine Han- delsgewächſe mehr, ſondern auch nicht einmal die ge= wöhnlichen Getreidefrüchte tragen würde,
Eine andere Borſicht, die man noch bey der Cultur der Handelsgewächſe im Großen zu bedbachten hat, iſt die, daß man immer auf die vrtlichen Merkantilverhält- niſſe Rückſicht nehme, und ſich des Debits Deſſen, was man von Handelsgewächſen auf ſeinem Aer producirt, gleichſam ſchon im Boraus einigermaßen verſichere. Eine nähere Berbindung mit ſoliden Produktenhändlern ſcheint mir daher, ſobald man dieſen Anbau in etwas größerer Ausdehnuug zu treiben gedenft, immer nöthig zu ſeyy>'
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