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wenn ander3 der Aer hinlängliche Kraft hat= die Getreideſaat ſehr bald ſelbſt, des etwa noh übrig ge- bliebenen, oder neuerdings hervorſproſſenden Unfrauts, Meiſter werden. Bey Sommergetreide geht dieß jedoch -- wie Jederman leicht einſicht= nicht an.
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Die Thiere, die in Hinſicht auf unſere Kornfel- der, den Namen Ungeziefer verdienen, indem ſie entweder dem ausgeſäeten Saamen begierig nach- Nellen, oder die Wurzeln der Saaten zernagen, oder vom reiſgewordenen Getreide, diebiſcher Weiſe, ihren Antheil nehmen, ſind vorzüglich folgende:
a.) Die Feldmäuſe, die wenn ſie in großer Menge vorhanden ſind, ſowohl den Saamen großen- theils aufzehren, als auch hernach die Wurzeln größten» theils zernagen, ſo daß ſie nicht ſelten die ganze Saat zu Grunde richten. Leider hat man noch kein recht wirkſames Mittel ſie zu vertilgen, Ein Glück iſt es aber, daß ſie oft eben ſo ploötßlich verſchwinden, als ſie zu erſcheinen pflegen, ſo daß man beynaye nicht begreifen kann, wo ſie auf einmal hingekommen ſind. Auch giebt es glüFlicher Weiſe mehrere Vögel, die ihnen nachſtellen., beſonders die Krähen und Raben.
b.) Die Hamſter, und die bey uns häufigen Erdzeiſige, die von reifgewordenem Getreide ihre unterirdiſchen Vorrathskammern füllen. Erſtere pflegt man auszugraben, oder durch Schwefelrau<h zu t8d- ten, und leßtere können leicht mittelſt Waſſers ausge- tränket, und gefangen oder getbdtet werden. Das beſte


