Teil eines Werkes 
2 (1823)
Entstehung
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Thistle): vorzüglich die Feld- oder Wegediſtel Carduus erispus, ungr. Fodros bogäts, Fodor töv1s, Szamär-Lövis, u. m. qa.

Will man von dieſen und allen übrigen Saamen- unkrgutern verſchont bleiben, ſo baue man das Ge-

- treide nie in friſchen Dünger, welcher immer Unkraut

zu erzeugen p7eget; ſondern man baue im Dünger immer erſt eine HäFfrucht, damit das in demſelben aufſſchießende Unkraut durch das Beha>en zerſtöhrt werde, oder irgend eine ſolche Frucht, die das Un- fraut durch ihren Schatten zu erſtien vermag, und dann laſſe man erſt Getreide darauf folgen.= Eine reine Brache iſt zwar zur Vertilgung des Saamenuns- Frautes nicht nothig, wo man jedoch dieſelbe hält, oder zu halten gezwungen iſt, dünge man immer ent- weder ſchon im Winter, oder doch im allererſten Frühlinge, damit das Unkraut durch die darauf fol- genden Bracharbeiten zum Keimen gebracht und zer- ſtöhrt werde.= Vor Allem aher ſorge man für reinen Saamenz; denn wer Raden, Hederich und Ackerſenf ausſäet, wied auch ſehr natürlich Raden, Hederich und Acderſenf ernten; und das Übelſte dabey iſt, daß die Unkrautſaamen ſich weit mehr, als das Getreide zu vermehren pflegen.=- Bey Wintergetreide kann man ſich auch das etwa ſchon vorhandene Saamenun- Fraut dadurch vom Halſe ſchaffen, daß man den Aer im erſten Frühjahre mit Schaafen recht kahl abwei- den läßt, aber ſo, daß mit den Getreidebladen auch ſämmtliches Unkraut abgefreſſen werde. Iſt dieß ge- ſchehen, und wird die etwa zu feſt getretene Ader- krume mittelſt der Cgge gehörig geloEert, ſo wird--