Teil eines Werkes 
2 (1823)
Entstehung
Seite
199
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Die Que&wurzeln, wenn dieſes Unkraut in größerer Menge vorhanden iſt, werden nach jedesmaligem Acern, beſonders im Herbſie, und während der Brache, mit Harken(Rechen) zuſammengeharket, und entweder, ſo bald ſie hinlänglich) tro>en geworden, an Ort und Stelle verbrannt, oder vom A>er hinweggeſchaſſt. 3ey ausgedehntem AFerbaue, wo wan mit der Handarbeit

- nicht weit reichen würde, gebraucht man zu dieſem Zwede, die ganz eigentlich hiezu beſtimmte Que>en- harke(Que&enrechen), die vorne, gleich dem Räder- pfluge/ auf einem Vordergeſtelle ruhet, und je nach ihrer Große, und Schwere, von einem oder zwey Pferden gezogen wird.

ß. 178.

Das Saamenunkraut iſt allerdings etwas weniger gefährlich, weil es minder hartnäckig, und leichter zu vertilgen iſt. Es ſchadet übrigens den Saa- ten, theils, indem es durch ſeinen frechen Wuchs die- ſelben verdränget, und ihnen die nöthige Nahrung raubet, theils, indem e8 mit dem Getreide zu gleicher Zeit reifet, und ſeinen Saamen mit demſelben ver- menget. Hieher gehoren vorzüglich:

a.) Die gelbe Wucherblume(CGhry2an- themum segetum; ungr. Vetesi arany-viräg; franz. Marguerite jaune, Souci, Chrysantheme; engl. Yellow Ox-eye, Corn-Marigold).

b.)-Der Raden, Radel,;.'KorntaßdSen (Agrostemma githago; ungr. Konkoly, vetesi Konkoly; franz, Gerzeau; engl, Cockle, Corn- cockle),