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1.) Die Klette(Aretium Lappa z ungr. BoJ- torjan; franz. Gletteron, glouteron, Bardane; engl. Bur, Burdoek, Clot-bur) u. m. a,
Da3 beſte und ſicherſte Mittel gegen alles Wur- zelunkraut, worunter in allen feuchten Sandbodenar»- ten, die QueFen, ihrer Kleinheit ungeachtet, wohl Die hartnädigſten und gefährlichſten ſind, iſt: gute Bearbeitung des Boden3 durch gehöriges Pflügen und Eggen, und zwe>mäßiger, richtig gewählter, und für die Ortöumſtände paſſender Fruchtwechſel, oder=- wenn etwa dieſer lesßtere, der leidigen Localverhältniſſe halber ,/ durchaus nicht Statt haben könnte, oder wohl auch im Anfange, zur Reinigung der Felder von die» ſen Unkräutern, unzulänglich wäre=- gehörig und tüchtig bearbeitete reine Brache.=- Ganz weſentlich trägt zur Vertilgung dieſer Unfräuter bey, wenn man den Aer= wie ich es ohnedieß an mehreren Orten, auch in anderer Hinſicht empfohlen habe=- im Herbſte tief aufpflüget, und über den Winter in rauhen Fur- hen liegen läßt, weil dann der Froſt Zutritt zu den Wurzeln bekommt, um ſeinen zerſtörenden Einfluß auf dieſelben auszuüben.
Dieß wird im Allgemeinen wohl genügen. Bey einigen äußerſt wuchernden größern Unfkräutern dieſer Art jedoch, wie dieß z. B. bey dem Attiche der Fall iſt, wird es immer ſich der Mühe lohnen, noh über- dieß ihre hartnä>igen und ſchwer zu vertilgenden Wu- <herwurzeln, ſo oft man etwas arbeitsfreye Zeit hat, einzeln mit dem Grabſcheite herauszuſtehen, um ſo nach und nach den AFer davon völlig zu befreyen.


