Teil eines Werkes 
2 (1823)
Entstehung
Seite
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nachdem ſie reiſen Saamen gebracht und ausgeſtreuet, von ſelbſt abſterben, und nur durch dieſen ſich von neuem fortzuplanzen vermögen. Man nennt daher die erſteren auch häufig Wurzelunkräuter, während man dieſe leßtern Saamenfkräuter nenut.

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Das perennirende Unkraut unterdrückt unſere Saaten, mehr oder weniger, durch ſeine wu» <ernden Wurzeln, und ſeine kriechende und um ſich greifende Sigenſchaſt ſchon in ihrem erſten Keime, ſo daß ſie großentheils gar nicht empor Fommen können, obgleich mehrere Arten deſſelben, auch überdieß, noch nachher, durch ihre Stämmigkeit, und ihre ausge- breiteten Äſte und Blätter, nicht wenig Schaden zu bringen pflegen. Das Übelſte bey dieſen Wurzelun- Fräutern iſt noch dieß, daß, da ſie keinen Saamen zu ihrer Fortpflanzung nöthig haben, ſie auch um ſo ſchwerer vom AFer zu vertilgen ſind. Hieher ge- hören:

a.) Die Que&e(Triticum repens; vſir. Payerz, ungr. Perje, pörje, taraczk, taraczk-buza; franz- Chien-dent, trainasse 3; engl. Couch-grass, GCouch- weed, Dog's- grass» Dog's-weed, Creeping Wheat).

b.) Die Vogelwiäe(Vieia eracea; ungr- Kaszanyüg; franz- Vesceron; engl- Bird's-tare, Bird's-velch, Tufted Vetch).

ce.) Die Brombeerſträucher(Rubus frati- c03u3 et caesius; ungr. földi szeder); franz. Roon-