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Salpeter, mit Salmiak, mit Alaun, mit Vitriok x und mit tauſend andern Subſtanzen vorgeſchlagen, und wohl alle ohne erheblichem Erfolge.
Der Hauptgrund dieſer beyden Krankheiten ſcheint darin zu liegen, wenn das nicht hinlänglich tro>ene Saatgetreide zu hoch aufgeſchüttet, und zu wenig um- geſtochen wird, und folglich mehr oder weniger in Gährung kommt.
I< rathe daher, ſtatt aller Beigungen und Tän- deleyen, bloß das zur Daat beſtimmte Getreide, ſo wie es aus dem Strohe iſt, auf ausgebreiteten La&en (Plachen) möglichſt gut an der Sonne zu tronen, und dann bis zur Saat, ſo flach als möglich aufzu- ſchütten, und ſo oft als es nur immer thunlich iſt, umzuſtechen, damit ja alle Gährung vermieden wer« de.== Durch dieſe einzige Vorſicht wird man dieſen beyden Krankheiten beſtimmt mit weit mehr Gewißheit, als durch die fünſtlichſten und koſtſpieligſten Beißen entgehen, ob ſie gleich ſehr ſimpel iſt, und nichts wee niger als Koſten verurſachet.
Einige haben in dieſer Hinſicht, nicht ohne Vor- theil, überjähriges gut erhaltenes Saatkorn ausge- ſäet, und dadurch glülich dem Brande vorgebeuget, doch ziehe ich zu dieſem Zwe&e friſches, aber gehörig getroFnetes, und möglichſt ſorgfältig vor eller Gäh- rung verwahrtes Korn beſtimmt vor, weil es eben ſo| gut vor dem Brande ſichert, überdieß aber die Keim- Fraſt in höherem Grade beſigkt-
Daß übrigens ein ſchlechter, verwahrloſeter- und ausgeſogener A>er, der noch etwa überdieß eine zu feuchte Lage hat, und an Säure leidet, dazu nicht
wenig


