Teil eines Werkes 
2 (1823)
Entstehung
Seite
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ben trachteten. Beſonders wäre dieß in unſern ſoge nannten Compoſſeſſoraten vor Allem nothig, allwo man oft ſtaunen muß, wie die Saaten muthwilliger Weiſe auf dieſe Art verwüſtet wer den.

Der Schade, den das Wild auf den Feldern verurſachet, iſt wohl im Ganzen nur geringe, und nur bey dicht angrenzenden Waldungen zu befürchten: Auch giebt es in dieſer Hinſicht Geſese und Verord- nungen genug, die man nur zu handhaben und zu beobachten braut.

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Der Roſt(rubigo) iſt eine Krankheit, die, aller Wahrſcheinlichkeit nach, davon entſteht, wenn die Pflanzen des Sommers zu vielen Honigthau aus- ſchwigen, und ſich dadurch entkräften.= In geringem Grade iſt dieſe Krankheit eben nicht ſonderlich zu fürchten, nimmt ſie aber überhand, ſo wird ſie oſt ſehr verderblich, indem die Pflanzen alsdann abzeh- ren, und nur ſehr wenige und ſchlechte, oder gar keine Körner anſeßen.= Mittel weiß man gegen dieſe Krankheit noc< gar keine, da man ſie bisher wohl nod viel zu wenig und viel zu unvollkommen fennt- Bey den Bohnen indeſſen, hat man in England, das oben angeführte Köpfen derſelben nach der Blüthe, gegen dieſes Übel bewährt gefunden, und daher auch allgemein in Anwendung gebracht.

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Der Brand(Vriea, uredo, ustilago) wel- <her auch öfters Brenner und Staubbrand