Teil eines Werkes 
2 (1823)
Entstehung
Seite
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eine ſehr üppige Fettweide erzeuget wird, die, wenn ſie ein Landwirth gehörig zu gebrauchen verſieht, ge- wiß einen großen Theil des durch den Hagel erlitte- nen Verluſtes erſeßen wird.

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Heſtige und erſchütternde Winde, ſo wie öftere ſtarke Regenſchauer während der Blüthe, pflegen den Cerealien dadurch zu ſchaden, daß ſie den Blumen- ſtaub unnüßer Weiſe wegwähen, oder wegwaſchen, und ſomit die Befruchtung hindern, und das ſoge- nannten Laubwerden verurſachen.= Gegen die- ſes Übel iſt eben ſo wenig ein Mittel, wie gegen den Hagel, da die Witterung zu ändern nicht in unſerer Macht ſteht. Gs muß alſo auch ebenfall3 mit Gleich- muth ertragen werden, welche überhaupt einen Land» wirth nie verlaſſen darf, wenn er anders mit männ»- licher Feſtigkeit zu wirthſchaften fortfahren ſoll. Ver- zagte und kleinmüthige Menſchen taugen für unſer Gewerbe durchaus nichts.;

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Daß das unordentliche, zur Unzeit, und wiederhohlte Male vorfallende Abweiden der Saaten, denſelben äußerſt verderblich ſey, brauche ich wohl nicht erſt zu beweiſen, da Jeder, der nur einigermaaßen mit der Landwirthſchaft bekannt iſt, eben ſo wie ich ſelbſt, davon überzeugt ſeyn muß. Es wäre alſo wohl einmal Zeit, daß wir aus unſerm Schlafe erwachten, und beſſere Feldpolizey einzufüh- ren, dieſe aber auch pünktlich und ſtrenge zu handhg-