Teil eines Werkes 
2 (1823)
Entstehung
Seite
188
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kahl mit Schaafen abweiden zu laſſen, und das Feld hernach tüchtig zu übereggen, damit der etwa durch

die Schaafe zu feſt getretene Boden wieder etwas ge- loFert werde.

S. 167.

Der Hagel iſt oft im Stande, die ſhönſten Hoffnungen, die wir auf unſere Felder bauen, in ei- nem Augenbli>e zu vernichten,= Gegen dieſes Übel iſt wohl kein Mittel, als ſolches mit Geduld und Gleichmuth zu ertragen. Zum Glücke kommt der Ha- gel mehrentheils nur ſtrichweiſe, und iſt nur daun in hohem Grade ſchädlich, wenn das Getreide ſcyon in der Blüthe ſtehet, oder ſich wohl gar ſc<4on jeiner Reife näyert. Jüngeres Getreide wächſt meyrentheil3 wieder nach, und giebt zwar eine etwas ſpätere, und auch geringere, aber oft doch noch ſehr erträgliche Ernte. Im Ganzen genommen, iſt alſo dieß Übel immer noch eines der geringeren, und hat wohl noh wenig Landwirthe zu Grunde gerichtet. Am ſchwerſten fällt es immer armen Leuten, die keinen Vorrath ha» ben, und ſchon mit Zuverſicht auf die Ausbeute ihres Feldes rechnen. Größere und vermöglichere Landwir- the werden ſich dabey leicht zu helſen wiſſen.= Trifft der Hagel das Feld, da das Getreide etwa ſchon bey halber, oder gar bey voller Reife iſt, und iſt es ſo übel zugerichtet, daß durchaus alle Hoffnung einer auch nur Färglichen Ernte verſchwunden iſt, ſo iſt es am beſten, den Aer ſogleich umzupflügen ,/ da denn der Boden wenigſtens gedünget/ im zweyten Falle aber, durch das viele eingeaFerte Getreide überdieß auch noch