Teil eines Werkes 
2 (1823)
Entstehung
Seite
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daher das wirkſamſte aller Vorbeugungsmittel, eine zwe>mäßige Vertieſung des Bodens, wenn dieſe an- ders thunlich iſt,

gG. 166.

Da3 Lagern des Getreides, wodurch oft der größte Theil der Ühren taub wird, und man daher nicht ſelten auch bey ſehr dichter und üppiger Saat, wohl ſehr vieles Stroh, aber nur ſehr wenig Körner erntet, ereignet ſich gewöhnlich, wenn die Acerkrume ſehr flach iſt, wenn unmittelbar friſch gedünget wor» den, oder wenn die Ausſaat allzudicht geſchah. Be- ſonders ſind dieſem Übel die Saaten am häufigſten in kooſem Boden- und bey häufigen und anhaltenden Frühlingsregen, ausgeſeßt.=- Um das Lagern zu verhüten, ſorge man vor Allem für hinlänglich tiefe AFerfrume, baue nie Getreide unmittelbar in friſchen Dünger, und halte bey der Ausſaat immer Maaß und Ziel. Iſt aber das Übel einmal vorhanden, und wird man es zeitig genug gewahr, ſo iſt das beſte Mittel* dagegen, daß man die Saaten im Frühlinge ſchröpſet, oder bey ausgedehntem AFerbau und allgemeiner La» gerung, wohl gar abmäht, wie wir ſchon oben, beym Weitzen, und Roggen, erinnert haben, da denn dieſe=» abgemäheten Bladen an das Vieh mit Nutzen ver» futtert werdern können. Kann man mit Grunde im Voraus ſchon vermuthen, daß ſich das Getreide lagern werde, ſo iſt es am allerbeſten, wie wir ebenfalls allda erinnerte?, daſſelbe no<z im vorhergehenden Winter, bey ſtarkem Blachſroſte, oder doch ſo zeitig im Frühjahre als möglich, bey tro&nem Wetter, recht