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Auf dem Aer ſind dieſe Unfälle, entweder
a.) ſolche, die von äußern Urſachen, als von der Witterung, von ſchlechter und unzwe>mäßiger Bear- beitung und Beſtellung der Felder, von unzwe>mäßi- ger Fruchtfolge, von ſchlechter Poliz?y u. m. dgl, her- rühren. Hieher aehört: 1.) das GErfrieren oder Auswintern der Saaten, 2.) das Verſchei- nen und Verbleichen derſelben, 5-) das La- gern der Feldfrüchte, 4.) das Zerſchlagen der- ſelbew vom Hage l, 5.) das Taubwerden der Cerealien von Winden und Negen während der Blü- thezeit, 6.) das unordentlic<e A bweiden der Saaten, zur Unzeit. Oder
b.) ſolche, welche durch eigentliche Krankheiten erwachſen, und darin ihren Grund häben. Die vor- züglichſten dieſer Krankheiten ſind: 1.) der Roſt» 2.) der Brand, 5.) der Krebs, 4.) das M ut» te" korn. Oder endlich
ce.) ſolche, welche durc< Feinde verurſacht werden. Dieſe Feinde ſind theils aus dem Reiche der Vegeta- bilien und heißen Unkräuter, theils aus dem Reiche der Animalien, und heißen Ungeziefer.
Auf dem Speicher leiden die Kornfrüchte, bey einiger Fahrläßigkeit, leicht a.) von Erhißung, in deren Folge ſie gewöhnlich mulſtrig werden, und b.) von verſchiedenem Ungeziefer, von welchem ſie entwe» weder ganz, oder doch großentheils verzehrt, und verdorben werden.-


