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mehrentheils der Fall iſt, ſo läßt man an jedem Kol«- ben einige von den DeFblättern ſtehen, flict damit mehrere zuſammen, und yängt ſie ſo, entweder auf dem Hausboden, oder'unter der Dachtraufe, oder an irgend einem andern bede&ten luftigen Orte, bis zum Fünftigen Gebrauche auf. Hat man aber große Mais3- ernten aufzubewahren, ſo iſt dieſe Methode ſreylich viel zu kleialich, und daher auch unzulänglich. In dieſem Faule muß der zuvor ſeiner ſämmtliczen De>s» blätter beraubte Mais, in eigens hiezu erbauten Be- hältern oder Magazinen, die man bey uns in allen größern Wirthſchaften, und ſelbſt bey Bauern, die ausgedehntern Maisbau treiben, unter den Benennun- gen Kukurieza-kas, und Kukuricza-göre, häufig genug ſehen kann, aufbewahrt werden. Dieß ſind ſedr leichte, und wenig koſtſpielige, mittelſt gemauer»- ter over hölzerner Soeln einige Fuße über die Erde erhöbete, äußerſt ſchmale Gebäude, deren Wände aus Slechtwerkf oder Latten beſtehen, damit die Luft über- all Zutritt habe, und bis in das Innerſte mit Leich« tigkeit eindringen könne. Iſt eine ſolche Baute völlig zwe>mäßig verſertiget, ſo kaun der Mais(wenn er anders völlig reif und troen iſt) darin beynahe bis an das Dachwerk aufgeſchüttet werden, ohne daß er auch nur im Geringſten gewendet zu werden brauchte.
Im Abgange eines ſolchen Behälters, kann man äöwar den Mais auch auf einem gewöhnlichen Speicher oder Fruchtboden aufbewahren, doch muß er daſelbſt, beſonders im Anfange, ſehr auseinander gebreitet, und ſehr oft und ſorgfältig umgewendet und umge- ſchaufelt werden, weil er ſich ſonſt ſehr leicht erhiget,


