iſt er nur ſehr ſelien, und auch) nur in ſchr wenigen. Gegenden anzutreffen.
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Der Noggen,(Roden, öſterr. Korn; Secale cereale; ungr. Rozs; franz. Seigle; engl. Rye;) welcher bey günſtigem Boden und Wetter, nebſt ge- horiger Cultur, oft Mann hohe Halme treibet, und nicht ſelten mit mehreren Zoll langen zweyzeiligen Ühren pranget, fordert einen mehr ſandigen und lo» ſen, als thonigen und gebundenen Boden. Daher der lo>ere Lehmboden, der ſchon über die Hälfte Sand enthält, und folglich für den Weiten ſchon zu looſe iſt, ſo wie der ſandige Lehmboden, und der lehmige Sandboden, gerade die tauglichſten Bodenarten für den Noggen ſind. Aber auch ſelbſt auf dem eigentlichen Sandboden, wenn er ſich nur nicht gar ſchon dem Flugſande nähert, kann der Noggen no immer ſein Fortkommen finden, obgleich ſchon allda die meiſien andern Getreidearten nicht mehr zu gedeihen pflegen.
Man glaube jedoch nicht, daß Roggen ein ſolches Sandland erfordere, Bey etwas weniger Sand, kommt auch dieſer beſſer fort, und liefert ſtärkere Ernten. Gs iſt hier nur die Rede, daß er zur Noth auch in dem dürrſten Sande fortkommt, wo faſt kein anderes Ge- treide mehr fort will.
Steifer und thoniger Boden iſt dem Noggen zwar in der Regel immer zuwider; doch ſäete ich auch auf ziemlich ſtarkem und gebundenem Weitenboden


