Teil eines Werkes 
2 (1823)
Entstehung
Seite
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vas ganze Departement du Nord 249 Defaliters per Hektare, oder nach unſerm Maaße 13 1/2 Preßb« Meßen-per Joch,*)

Die Aufbewahrung dieſes Getreides geſchieht am beſten in ſeinen Spelzen, weil es auf dieſe Art, ohne umgeſtochen zu werden, ſo lange man will, völlig unverdorben erhalten werden kann.

Der Spelz iſt eine ganz vortreffliche Frucht, denn ſein Mehl übertrifft an Weiſſe, Schönheit, und Güte, vas des beſten Weißens um ein beträchtliches, daher es auch zu den feinſten Ba>werken verwendet wird, Beſonders wird die Halt- und Dehnbarkeit des Teiges vom Spelzmehle gerühmt,

Manche gebrauchen den Spelz auch als Pferde- futter ſtatt des Hafers, da er denn dem Viehe unent» hülſet dargereicht wird.

Zu menſchlichem Gebrauche muß der Spelz=- wie ſchon erinnert worden= immer zuvor auf einer Mühle enthülſet werden, und da dieß nicht ohne Schwierig» keit geſchieht, und auch nicht alle Müller damit um- zugehen wiſſen, ſo ſcheint mir das gerade die Urſache zu ſeyn, warum er nicht ſo häufig angebauet wird, als er ſeiner vortrefflichen Eigenſchaften wegen, an- gebauet zu werden verdiente. Er wird übrigens vor- züglich in der Schweiß, in Frankreich, und Deutſch- land, dießſeits und jenſeits des Nheins, theils als Winter» theils als Sommergetreide gebauet. Bey uns

*) f, Shwerz Anl. zur Kenntniß der b419. Landwirthſchaft.