Teil eines Werkes 
2 (1823)
Entstehung
Seite
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Bey dieſem Getreids iſt alſo in der Ernte von dem Winde am wenigſten zu befürchten.!

Außerdem unterſcheidet ſich der Spelz in land- wirthſchaftlicher Hinſicht noc<h vorzüglich vom Weiten, daß er ſich auch in dem reichſten und üppigſten Boden nicht leicht lagert, undzwdaß ſein Stroh ſeiner Härte wegen zu Futter nur ſehr wenig brauchbar iſt.

Die Cultur dieſes Getreides ſtimmt faſt in Allem mit der des Weigßens überein, ſo wie auch beyde Ge treidearten den nämlichen*Boden lieben, und über- haupt, in Hinſicht ihrer ganzen Natur, ſehr Vieles mit einander gemein haben,

Wird dieß Getreide, wie es gewöhnlich geſchieht, in ſeinen Spelzen ausgeſäet, ſo braucht man zur Aus- ſaat gegen das Doppelte deſſen, was man von Wei- ßen auf die nämliche Area ausſäen würde, und pflegt die Saat immer durch Gina>ern zu beſtellen, weil der Saame in dieſem Zuſtande mit der Egge nicht wohl untergebracht werden könnte. Wird aber der Spelz etwa in enthülſetem Zuſtande geſäet, ſo braucht man auch davon um nichts mehr als vom Weißen, ja es kann noch etwas weniger davon hHinreichen, da ſich dieß Getreide noch ſtärker als der Weißen zu be- ſio>en pfleget-

Der Ertrag des Spelzes pflegt ſehr ſicher und reichlich zu feyn.= Nach S<hwerz erntet man am Nheine in ſeiner Heimath 15 1/8 berl. Scheffel vom Magdeburger Morgen, welches nach unſerm Maaße gegen 25 Meßen vom Joche macht.=- Und nach Francois de Neufchateau iſt der Mittelertrag des Spelzes, im franz. Flandern, im Durchſchnitt durch