der Cultur des Sommerweißens in größerer Ausdeh- nung zu befaſſen»
Die Nutung des Weigen3 zu Weißbrod, ſo wie in der Küche/ zu verſchiedenen Speiſen und Ba>wer- Fen, iſt bekannt, Außerdem wird Stärke und Puder daraus bereitet, ſo wie auch ein vortreffliches ſehr ſtarkes und geiſtreiches Bier daraus gebrauet wer- den kann,
Zur Maſtung und zum Brantweinbrennen ſchi>t ſich zwar der. Weigen vortrefflich, und würde ohne Zweifel alles übrige Getreide hinter ſich zurüFlaſſen, da uns jedoch zu dieſen beyden Zwe>en weit wohl- feilere, und dabey dennoch ſehr taugliche Materialien zu Gebothe ſtehen, ſo wird er dazu wohl nur dann verwendet, wenn er entweder zu ſehr mit Unkrautſaa»- men verunreinigt, oder etwa ſchimmlig geworden iſt,
ß- 12/4. Sa4mMr.8 4.
Der Spelz,(Spelt, Dinkel, Dünkel 3; Triti- eum spelta; ungr. TVenkely, tönköly, tenkely- buza; franz. Epeautre, ſroment loeular; engl. Spelt, oder Spelt-corn;) welcher auf einem und demſelben Boden immer etwas niederer als der Wei- ßen, doch etwas höhex, als die Gerſte wächſt, untere ſcheidet ſich von dem gewöhnlichen Weiten vorzüglich dadurch, daß. ſeine Spelze ſo ſehr an das Korn an- gewachſen ſind, daß dieß davon durch das Dreſchen nicht'gereiniget werden kann, ſondern erſt in einer eigens dazu vorgerichteten Mühle enthülſet werden muß,


