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mehr wie irgend ein anderes Getreide. Wer daher vielen Weißen bauen will, hat vor Allem dafür zu ſorgen, daß er auch mit vielem und kräftigem Dün- ger verſehen ſey, um den Boden gehörig in Kraft zu erhalten 3; es müßte denn dieſer unerſchöpflich ſeyn, welches aber wohl nur ſelten, und dieß auch nur bis auf einen gewiſſen Zeitpunkt, der Fall ſeyn wird, Der Sommerweißen begnügt ſich zwar mit etwas loſerem Boden als der Winterweißen, doch all- zuſandiger Boden taugt auch für dieſen nicht. Sorgfältige Vorbereitung des Bodens durch Be- arbeitung und. Düngung erfordert er beynahe noch mehr, als der Winterweizen. In Hinſicht der vor-
hergehenden Früchte iſt er jedoch weit minder delifat
als dieſer, beſonders, wenn der Aer vor Winters geſtürzt, und ſo geöffnet dem Einfluße der Atmoſphäre ausgeſeßt wird. So kommt er z-. B. nach Kartoffeln ganz gut fort, nach: welchen jedoch der Winterweißen durchaus nicht gedeihen will.
Er wird nach Ausgang des Winters ſo frühe be- ſtellet, als man nur in den Boden kann, und man
ſöet ihn immer etwas dichter, als den Winterweißen,|
weil er keine Zeit, wie dieſer/ ſic) zu beſto&Fen hat.
Ungeachtet der Sommerweiten ein ſehr ſchönes feines und weiſſes Mehl giebt, ſo iſt doch deſſen Cul- tur in unſerm Klima nicht anzurathen, weil ſein Er- tragswerth nicht nur dem des Winterweißens, ſondern auch dem der meiſien übrigen Getreideſrüchte, als des Winterroggens, der Gerſte, des Hafers, und des Mais, weit nachzuſtehen pfleget, Nach eigener Erfahrung wenigſtens, muß ich beſtimmt widerrathen, ſich mit


