um ſo mehr, weil ſich in einem ſolchen ſehr leicht ſchädliche Säuren erzeugen, welche dem Weiten immer 4ödtlich ſind. Wenn daher zu beſürchten ſteht, daß der Weigßena>er den Winter über an Näſſe leiden Pönnte, ſo ſey immer die'erſte Sorge des Landwirths, derſelben durch gehörige angebrachte Waſſerfurchen einen Abfluß zu. verſchaffen: Noch beſſer iſt es aber Freylich=- wenn man dieß daran wenden will, und wenn man die Sache anzugreifen verſteht=- einen ſolchen Aer, durch die im 2-ten Kapitel angegebenen unterirdiſchen Abzugsgräben/ von ſeiner überſlüßigen Näſſe zu befreyen.;
Im erſien Frühjahre, ſo bald der UFer ſo weit getro&>net und feſt geworden iſt, daß er das Zugvieh, ohne Schaden tragen kann, können wir demſelben nichts Nüglicheres und Erſprießlicheres erweiſen, als wenn wir ihn, mittelſt einer ſcharfen eingreifenden Gage, wiederhohlte Male ſo durcheggen, daß beynahe fein grünes Blättchen ſichtbar bleibt, und der ganze Aer mehr einem Brach- als Saatfelde ähnlich ſieht, Durch dieſe Operation wird nicht nur manches ſchädliche und läſtige Unkraut wirkſamſt zerſtört, ſondern es wird auch jene obere Kruſte, die ſich, bey jedem auch nur etwa3 bindigem Boden, den Winter über gewohnlich. bitdet, gebrochen, und der atmoſphäriſchen Luft mehr wohlthätiger Einfluß in die junge Saat verſchafft, wodurch in Kürze, der A>er von Neuem mit weit ſchönerem und dichterem Grün bede&t erſcheint, als er vorher hatte, oder erhalten haben würde, wenn dieſe Arbeit unterlaſſen worden wäre. Kein Wunder alſo, daß, laut Thaer's Zeugniß, einige Völfker-


