Teil eines Werkes 
2 (1823)
Entstehung
Seite
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kann im auf keinen Fall, in unſerm und allen ähnli- <en Klimaten, Weigen anzubauen rathen, der Boden möge auch dazu noch ſo tauglich, und noch ſo gut vorbereitet ſeyn, weil eine ſpäte Weigßenſaat, wegen Mangel an Zeit zur BeſtoFXung, immer unſicher iſt. Der Weißen wird bey der Beſtellung entweder bloß eingeegget, oder wohl auch untergea>ert. Erſteres geſchieht auf allem bindigen eigentlichen Weigenboden, da denn aber das vorhergehende Pflügen etwas tiefer zu geſchehen pflegt. Leßteres geſchieht auf jenen loſeren Bodenarten, die ſchon nicht mehr eigentlich für den Wei- ßen paſſen;und wobey zu beſorgen ſtünde, daß dieſeFrucht, bey bloßem Gineggen, zu wenig Feuchtigkeit in dem Boden fände, um ihre erſte Vegetation gehörig zu beginnen. Jn dieſem Falle muß aber immer ſeicht, yur etwa 2, höchſtens 3 Zoll tief, geaEert werden, damit die Saat nicht zu tief vergrahen, und erſti>et werde. Hat man einen Exſtirpator, ſo kann der Saame ſehr gut mit dieſem Inſtrumente untergebracht wer» den, weil es gerade das gerechteſte Mittel zwiſchen der Egge und dem Pfluge hält/ und daher die Saat weder zu tief vergräbt,. noc< obenauf liegen läßt. Die Quantität der Sinſaat iſt, je nach der größeren oder mindern Kraft des Boden3, und je nach der frühern oder ſpäteren Beſtellung, oft ſehr verſchieden. Gewöhnlich rechnet man hier zu Lande auf ein gewöhnliches Joch= 1200[]* zwey Megten Saqa- men, und nennt daher ein derley halbes Joch einen Meßen» Anbau, eine Meßen» Area, oder ein M ten- Feld. Dieſe Ausſaat iſt jedoch nur auf mittelmäßigem Boden, und nur dann, wenn weder ſehr ſpät, noc<