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Am allerſicherſten'und allerzwe&mäßigſten iſt'3 aber, den Weiten in die Kleeſtoppel. eines gut beſto&ten Kleefeldes zu ſäen, weil er, laut dem glaubwürdigen Zeugniſſe Thaer's, nach Klee ſelbſt auf ſolchem Bo- den gerath, auf dem er ſonſt nicht einmal nach einer reinen Brache fortkommen würde. Die Kleeſtoppel muß aber, wie geſagt, gut beſtoXt, und ohne Unkraut ſeyn, wenn ſie dieſen Effect hervorbringeu ſoll. Auch muß ſte nach dem zweyten Mähen wieder einige Zolle hoch herangewachſen ſeyn, und wenigſtens 4 Wochen vor der Einſaat untergepflügt werden, damit ſie bis dahin verfaulen, und der Boden ſich etwas ſeten könne, da denn der Weigen, ohne ferneres Aern, bloß eingeegget wird.
Kartoffeln ſind nach aller Welt Erfahrung, immer eine ſchlechte Vorfrucht für den Weigen, ſo eine vor- treffliche'Vorfrucht ſie auch für das Sommergetreide ſind. Wa3 wohl hieran die eigentliche Urſache ſey, läßt ſich nicht mit völliger Beſtimmtheit angeben. Wahr iſt e8 zwar, daß der Weißen nach Kartoffeln meiſtens erſt etwas ſpät beſtellt werden kann, und daß dieſe Knollenfrucht, ungeachtet ihrer ſonſtigen Boden ver- beſſernden Eigenſchaften, allerdings in ziemlichem Gra- de ausſaugend iſt; allein dieß Beyde iſt der Fall bey andern Früchten, als: Kopfkohl, Tabak, u. a. wohl no< mehr, welche deshalb doch nicht aufhören, treff- liche Vorfrüchte des Weitens zu ſeyn. Wollte man ſagen, die Urſache liege darin, daß die Kartoffeln ſehr mehlreich ſind, ſo lehrt uns die Erfahrung, daß der Weißen nach ſehr mehlreichen Früchten aus der Dya- delphie, beſonders aber nach Bohnen und Wien,


