und beliebt iſt, der beſte und tauglichſte für den Wei- pen, weil er nebſt der gehörigen Bindigkeit, und Waſſerhaltigkeit, auc) Kraft und Nahrung genug enthält.
„"“ Humoſer Mergelboden von der thonigen Art aber iſt der allervorzüglichſte Weißenboden unter allen, weil er Alles, was dieſem Getreide erwünſcht iſt, Nah- rung, Bindigkeit, und Antidot gegen die Säure, in ſich vereiniget.
Der Weiten wird entweder nach einer reinen Brache, oder nac) verſchiedenen andern Feldfrüchten geſäet.
Wie die Brache am beſten und vollkommenſten hearbeitet werden könne, habe ich ſchon oben im vier- ten Kapitel hinlänglich angezeigt, und glaube mich daher nicht wiederhohlen'zu dürfen. Nur muß ich noch erinnern, daß, wenn gedünget wird, der Dün- ger immer im Winter, oder ſehr zeitlich im Frühjahre auſgefahren werden müſſe, damit er ſich noch vor der Saat durch die Bracharbeiten gehörig mit dem Boden vermenge, widrigenfalls, wenn nämlich unmittelbar vor der Saat gedünget wird, der Weiten leicht dem Lagern ausgeſeßt zu werden pfleget.
/ Bauet.man den Weiten nach andern Früchten, ſo hat man vorzüglich darauf zu ſehen, daß dieſe auch ſolche ſeyen, nach welchen dieß Getreide ſein Gedeihen finden kann. Detgleichen gute Vorfrüchte des Weitens ſind: Nübſen oder Raps, Kopffohl, Tabak, Hanf, Mais, Bohnen, Wien„ u. m. q. ſogenannte Brachfrüchte, d. i. die Brache vertretende, und den AFer verbeſſernde Früchte, in Dünger gebauet.


