den3, des Klimas, und der Lage, bald längere bald Fürzere Halme und Ähren, und leßtere, je nach ſeinen verſchiedenen Arten und Varietäten, bald mit, bakd ohne Grannen hat, verlangt einen ſtarken, mehr tho» nigen als ſandigen Boden.
Eigentlicher Thonboden, ſo wie lehmiger Thon- boden, und thoniger Lehmboden ſind daher jene Bodenarten, auf denen der Weißen mit Gewißhei gerathen kann- Bey einiger Feuchtigkeit kann jedoch der Boden, wenn er auch no<h beträchtlich ſandiger iſt, noc immer beſſer zu Weißen als zu Roggen tau- gen, weil der Weißen immer einen gewiſſen Grad von Feuchtigkeit liebet, wovon der Roggen nur äußerſt wenig vertragen kann.
Bey etwas feuchter Lage kann man daher wohl auf den meiſten. Lehmbodenarten, wenn dieſe nur nicht gar zu ſandig ſind, noch immer mit ziemlichen Glü>e Weißen bauen. Immer bleibt es aber richtig, je-tho- niger der Boden iſt, und je weniger er Sand enthält» (ohne jedoch dem Pfluge unbezwingbarer eigentlicher Topferthon zu ſeyn) deſto beſſer taugt er zu Weigen. Hat er überdieß noch eine-beträchtliche Quantität Kalkes in ſich, oder iſt er ein thoniger Mergelboden, ſo iſt er ein ganz vorzüglicher Weißenboden, weil er zwar, gleich einem lo>kern Lehmboden, leicht zerfällt, und dennoch hinlänglich gebunden bleibt, und weil er durch den Kalk gegen alle Säure geſichert iſt, welche der Weißen durchaus nicht vertragen kann.
Nebſt dem erſterwähnten bindigen Mergelboden, iſt der humus8reiche ſ<warzbraune Thonboden, der in Eng- land unter dem Namen Klayboden allgemein bekannt


