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Das Salz ist den Schafen jedes Alters und jeder, Gattung ein unentbehrli- ch2zs Bedürfnis, da sie den Faul- Krankheiten so sehr unterworfen sind. Es trägt aber | auh zur Güte der Wolle sehr viel bey, indem“es ihr Fett vermehrt, sie kein's undkcäfe» üiter tig macht.
un) Läßt man ven Schafen den Genuß des Salzes ganz frey, so genießt ein aus: “* gewachsenes Stü> jährlich im Durchschnitt vier Pfd« Und dies ist auch die rechte "m 7 Portion„ man darf hier nichts abbrechen. “Di Die Lämmer erhalten schon während der Saugzeit Salz, wie im schon früher ) S8 49. erwähnte 3 man rechnet alle 2 Tage: 218 Loth auf eines.:Na< und-nach ver- mehrt man diese Gabe, mit dem Alter. Siud sie ein Jahr alt,“so erhalten sie schon jährlich 2 Pfd, und so weiter, bis sie die volle Portion von 4 Psd, jährlich erhal- es tens;:;; 106 Da8 Salz wird den Shafen nicht in Stä&en zum L eEXe1 hingeseßt,-denn sie beir In ßen fonst daran und verderben sich die Zähne 3 es wird] vorher fein gestoßen und ihnen en;mmer Abends in lange Tröge zum.. LeXen gestreut, Man mis<ht meistens etwas DE darunter, ebe man es dem Schäfer giebt, um das Stehlen zu verhüten oder doh einzu“ We fhränfen. Dazu nimmt man meijiens Kleye, feinen Häerling, durc<hgeniebte Asche, und ; zu Zeiten auch einige Medicamente, als pulverisirtes getro>netes Wermuthkraut, Enzian, shafs, Wacchhodlerbeeren, Salpeter, Shwesel„-Knoblauch und zu grobem Mehl gemahlene, vor? man her: getro>nete, Roßkastianien. 2c,".; Das Salz giebt man im Sommer gewöhnlic< jeden Tag Abends, wenn das Vieh von der Weide kommt== im Winter ebenfalls zu einer Zeit, wo nicht „Wh bald darauf gekränkt wird, denn sonst würde die gute“ Wirkungides Salzes ges<wächt werz- den. IEH, 1 Auf so vielen"Gitferztz füher man die SHQ schlecht, treibt sie bey der sc<häd- gis listen Witterung auf die Weide und.ggzt Das ey no< mit d em Salz! Wie ist es möglich, das da die Schafzucht gedeigen kann? stetöin je: n u BEIER WD tg| jc 61|| u. |; 4«"“ZIVF NoG
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