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Abdanckung. 47 faſſe/ und herꝛlich troͤſte; Sie wiſſen daß endlich der Leib auß der Erden erwecket und zu ewiger Freude ſchon verklaͤret werde.
Darum̃ dieſe Leute ſtellen ihre Tage in Gottes Hand/ worinnen Leben und Tod. Fordert ſie der Hochſte/ ſo folgen ſir willig. Verzicht er ſo erwarten ſi Seiner Schicket er Creutz/ ſo ſind ſie gedulug/ ſchickt er hnen Gutes zu/ ſo ſind ſie maſſig/ danckbar und demuͤtig Bey ihnen iſt beſtaͤndige Liebe und Hoff⸗ uung/ ja ſelbſt im Tode Sieg und Freudigkeit.
Auß den H. Buͤchern koͤnten in langer Royh ſolche from⸗ ue und Gott⸗ergebene Leute angefuhret werden/ wann es unſer Vorſatz erleiden wolte/ demedie Kuͤrtze beliebet hat.
Was doͤrffen wir aber weit um̃gehene Wir haben ein
klares Beyſpiel eines rechtſchaffenen G Btt gelaſſenen Hertzens an der ſeligſt Verſtorbenen/ dem Leib nach vor unſern Augen in Todten⸗Sarg verſchloſſenen vornehmen Matronen/ der Wol⸗Edlen/ Groß⸗Ehr⸗ und Lugendreichen Frn. Frauen Eliſabethen Catharinen Tülßnerin/ Ge⸗ borner Antonin/ deß Hoch⸗Edlen/ Veſt⸗ und Hoch⸗Gelahrten Herm Gregorii Tuͤlßners/ Bei⸗ der Rechten vornehmen Doctoris, und weitbe⸗ ruͤhmten Profeſſoris der allhieſigen Univerſitat/
auch Hoch⸗Fuͤrſti. Heſſen⸗ Darmſtaͤdtiſchen wol⸗ veꝛdienten Rahts/ ꝛc. jetzo hochbetruͤbten Herm Wittwers/ liebgeweſenen Ehgatten. Dieſe hat zeit⸗ lich bedacht ihren Zuſtand/ Leben und Tod/ daher iſt ihr gan⸗ ter Lebens⸗Lauff eine ſietige uͤbung der ſchoͤnſten Tugenden ge⸗ weſen. An Gott iſt ſie geblieben beſtaͤndig/ in hrem Gebaͤt iffrig/ gegen ihren Naͤchſten/ und zumal gegen—. *


