des viel/ hat es doch ſein Maß und Ziel/ gib/ daß ich wol kaͤmpfe hier/ und dort ewig triumphir.
Zu dem Ende ſich dann auch David allen rechtſchaffenen Wanders leuten/ Kaͤmpfern ñd Elenden zur Nachfolg dargeſtel⸗ let/ wohin ſie in ihrer Wanderſchafft/ Kampff/ Angſten und No⸗ then ſich wenden und Huͤiff erlangen ſollen/ nemblichen zu dem Troſt Iſraels/ und aus glaubigem Hertzen beten: Wende dich zu mir und ſey mir gnaͤdig/ denn ich bin einſam und elend;dieweil dann auch unſere in Gott ruhende Chriſtliche Mit⸗Schweſter Ihr dieſe Wort lieb ſein laſſen und zů ihrem Leich⸗Tert außge⸗ ſehen/ als wollen wir auch zu deren letztem wolverdientem Ehren⸗ Gedaͤchtnis/ ohne fernern Eingang/ dieſelbe vor unß nehmen/ die Wort erſtlich nacheinander erklaͤren; Hernacher auch be⸗ ſchen wie frommer Chriſten Stand/ ein einſamer Angſi⸗ und Suͤnden⸗Zuſtand ſy/ und wieſie ſich darinnen zů ver⸗ halten haben. Worzu dann G Dtt der himliſche Vatter beydes im Lehren und Horen ſeines Geiſtes Genad und Krafft mildig⸗ lich verleihen wolle/ Amen.
Brklaͤrung des Textes.
— Je Wort des vorhabenden Leich⸗Textes ſind ge⸗ Mnommen auß demꝛ. Pfalmen/ welchen wir nicht N unfüglich nennen koͤnnen: Pſalmum Alphabeta. — rium, einen Pſalmen in welchem der Dichter deſſel⸗ ben ſich ſonderlicher Art und Kunſt gebraucht/ daß er einen jeglichen abſonderlichen Vers angefangen nach der Brd⸗ nung des Hebraͤiſchen Alphabetes außgenommen in einem Buchſtaben/ wie auch ſonſten in andern Pſalmen/ und in den B Klag⸗


