— 1984—
gewonnenen Erkenntniſſe nachzuprüfen an der Hand der Hinweiſe, die aus dem bisher noch nicht verwerteten Schrifttum abzuleiten ſind. Ob in vollem Umfange den Feſtſtellungen H. Meyers im Rahmen der vergleichenden und der Urrechtsgeſchichte beizutreten iſt, läßt ſich z. Zt. noch nicht abſchätzen 77). Auch hier wird es auf eine Auswertung des Materials ankommen, das nach dieſen Seiten hin die vorerwähnten Unterſuchungen und eine Reihe weiterer, inzwi⸗ ſchen bekannt gewordener 7⁸) Arbeiten beibringen. Und endlich wird
229 Anm. 3, 284 Anm. 4; Bruck S. 40 Anm. 2) und die Bände 4 und 6 der Sammlung Thule hinzuzunehmen ſind. Wegen des finniſchen Heldenepos vgl. Weſtrup S. 106 Anm. 6, 113 Anm. 1, 120 Anm. 2. Daſ. S. 136 Anm. 2 auch ein Hinweis auf die Bearbeitung der Heldenſagen des Saxo Gramma- ticus von Paul Hermann(Leipzig 1922). über die geplante Ausgabe der Quellen des nordgermaniſchen Eheſchließungsrechts durch v. Schwerin ſ. o. S. 146 Anm. 5.
77) Oben S. 179 Anm. 65, 180 Anm. 69. Ich verweiſe ferner etwa auf die Erörterungen, die in Verbindung mit der Unterſuchung von G. Möller, Zwei ägyptiſche Eheverträge aus vorſaitiſcher Zeit(Abh. d. preuß. Akad. d. Wiſſenſchaften, Philoſ.⸗hiſt. Kl., 1918, Nr. 3) wegen des„Ehedualismus“ im ägyptiſchen Recht(H. Meyer S. 250 Anm. 1 a. E.) gepflogen ſind. Vgl. dazu Sethe, Ein ägyptiſcher Vertrag über den Abſchluß einer Ehe auf Zeit in demotiſcher Schrift(Nachr. von der Kgl. Geſ. der Wiſſenſchaften zu Göttingen, Philol.⸗hiſt. Kl., 1918 S. 288— 299) und vor allem H. Junker, Paphrus Lonsdorfer I. Ein Ehepakt aus der Zeit des Nektanebos(Akad. d. Wiſſenſch. in Wien, Philoſ.⸗hiſt. Kl., S. B., 197 Band, 2. Abh., Wien 1921), der ſich (S. 47 f.) gegen die bisher übliche Unterſcheidung der frühägyptiſchen Ehen als„Vollehen“ und„loſe Ehen“ wendet. S. jetzt in vorläufiger Zuſammen⸗ faſſung L. Wenger, Aus Novellenindex und Paphyruswörterbuch II: ATPACO2 in den Rechtsquellen, S. B. der Bayer. Akad. der Wiſſenſchaf⸗ ten, Philoſ.⸗philol. u. hiſt. Kl., Jahrg. 1928, 4. Abh., insbeſ. S. 22 f., 66 f.(8. Zum Tãος ⁶ένιραςσ der Papyri.), 101. Daſ. S. 67 Anm. 4 weiteres Schrifttum. Wichtig ſind für unſere Zwecke hier namentlich auch die Darlegungen über die Möglichkeit einer Verknüpfung der Eheformen mit der ſtändiſchen Schich⸗ tung und über die juriſtiſche Bedeutung der Heimführung und der Aufnahme der Symbioſis bei den Gamoi agraphoi(S. 79, 80 Anm. 1).
8) Eine Anzahl von Andeutungen geben die Aufſätze, die der Bd. 43 (1927/8) der ZVR. über das chineſiſche Eherecht, ſowie zur Geſch. des alt⸗ rumäniſchen und altſerbiſchen Eherechts enthält. Vgl. Engelmann, Das chineſiſche Eherecht, daſ. S. 161— 247, 321— 415; Kauſchansky, Zur Ge⸗ ſchichte des altrumäniſchen Eherechts, daſ. S. 253— 264(daſ. S. 474— 478 eine Anzeige desſelben Verf. über Dumitru D. Mototolescu, Darurile dinnaintea Nuntii in dreptul vechiu românesc comparat cu cel Romano-Bizan- tin si Slav.[Schenkungen vor der Hochzeit im alten rumäniſchen Recht, ver⸗ glichen mit dem römiſch⸗byzantiniſchen und ſlawiſchen Recht], Bukareſt 1921); Kauſchansky, Hauptzüge des altſerbiſchen Eherechts unter Berückſich⸗


