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Beiträge zur Geschichte der alten Gießener Burschenschaft : burschenschaftliche Lebensbilder aus dem Jahre der großen Relegation (1828) / von Christian Scriba, Pfarrer i. P. in Gießen ; mit einer Einlitung von Geh. Hofrat Dr. Herman Haupt
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20. Schaum, Bernhard, ſtud. jur. aus Trebur, imm. 30. Ok⸗ tober 1827, geb. zu Eichelsdorf 28. Januar 1808 als Sohn des Pfarrers Kirchenrat Friedrich Schaum zu Ober⸗Ramſtadt(früher in Eichelsdorf), beendigte nach Ablauf der Relegation von Mai 1829 an ſein juriſtiſches Studium, trat am 18. Januar 1839 in den Dienſt der Fürſtlich Thurn⸗ und Taxis'ſchen Poſtverwaltung, bekleidete hier zuletzt bis zum Jahre 1852 die Stelle eines General⸗Poſtdirektions⸗ rats, wurde dann am 1. November 1852 zum Freiherrl. Riedeſel⸗ ſchen Sammtrat in Lauterbach ernannt und als ſolcher am 1. April 1878 penſioniert, worauf er ſeinen Wohnſitz nach Frankfurt a. M. verlegte, wo er am 11. März 1887 ſtarb.

21. Scheuermann, Philipp Ludwig, ſtud. theol. aus Hungen, imm. 22. September 1825, geb. zu Utphe 20. April 1806 als Sohn des in Hungen verſtorbenen Landrats Philipp Louis Scheuermann, wurde 13. September 1836 Pfarrvikar zu Höringhauſen im Kreiſe Vöhl, 13. Juni 1838 Pfarrer daſelbſt und ſtarb hier 30. März 1867.

22. Schmitt, Ludwig Friedrich, ſtud. foreſt. aus Nieder⸗Ofleiden, imm. 28. November 1825, geb. daſelbſt 20. September 1807 als Sohn des Rentmeiſters Friedrich Ludwig Schmitt, wurde 27. Januar 1837 Revierförſter in Wendelsheim, 1. März 1856 Forſtmeiſter in Battenberg, lehnte nach der Annexion des Heſſ. Hinterlandes 1866 ſeine Berufung in die Preuß. Regierungsbehörde zu Wiesbaden ſeines Alters wegen ab und ſtarb in Battenberg 24. Juli 1869.

23. Schwarz, Auguſt, ſtud jur. aus Hungen, imm. 30. Oktober 1826, geb. zu König i. O. als Sohn des Steuerkommiſſärs Johann Chriſtoph Schwarz(ſpäter in Hungen) 8. Juni 1808, wurde 2. März 1836 Landgerichts⸗Aktuar in Hungen und ſtarb daſelbſt 24. De⸗ zember 1840.

24. Scriba, Chriſtian Ludw. Friedr. Wilh. Auguſt, ſtud. theol. aus Reichelsheim i. O., imm. 24. April 1826, geb. zu Sprendlingen (Starkenburg) 23. September 1807 als Sohn des Pfarrers Theophil Friedr. Chriſtian Scriba, wurde nach Ablegung der Fakultätsprüfung Dezember 1830 und der Schlußprüfung 8. bis 10. September 1831 am 23. September 1832 ordiniert und ſeinem Stieſvater, Pfarrer Karl Auguſt Schweickart, als Aſſiſtent in Reichelsheim beigegeben, 7. April 1835 zum Pfarrvikar daſelbſt ernannt, durch Dekret vom