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8. Februar 1808 als Sohn des Landmanns Johann Peter Häbel, ſetzte nach Ablauf der Relegation das Studium fort und ſtarb als Kandidat 4. April 1839 in Lautzenbrücken.
13. Held, Julius Chriſtian, ſtud. theol. aus Braunfels, imm. 31. Oktober 1826, geboren daſelbſt 17. Auguſt 1806 als Sohn des Reg.⸗ Medizinalrats Dr. Held, wurde nach ſeinem Abgang von der Univer⸗ ſität am 2. Dezember 1828 als Sekretariats⸗Akzeſſiſt in den Fürſtl. Solms⸗Braunfels'ſchen Dienſt übernommen, am 1. Januar 1831 zum Regiſtrator ernannt, 5. Auguſt 1837 zum Kammer Aſſeſſor und ſpäter zum Fürſtl. Kammerrat befördert, als welcher er nach einer Geſamt⸗ dienſtzeit von 38 Jahren 1. Februar 1867 in Braunfels ſtarb.
14. Hill, Philipp, ſtud. theol. aus Alsfeld, imm. 4. November 1825, geb. daſelbſt 10. Mai 1807 als Sohn des Bürgers und Schuh⸗ machers Juſtus Hill, war nach Ablegung der theologiſchen Prüfungen zunächſt in den 30er Jahren Rektor in Alsfeld, wurde dann 7. Februar 1840 Pfarrer in Petterweil, 14. März 1849 zweiter Pfarrer in Nidda und ſtarb daſelbſt 7. Oktober 1859.
15. Hundeshagen, Karl Bernhard, ſtud. theol. aus Gießen, imm. 23. Oktober 1825, geb. zu Friedewald bei Hersfeld 30. Januar 1810 als Sohn des ſpäteren Profeſſors der Forſtwiſſenſchaft in Gießen Johann Chriſtian Hundeshagen, vertauſchte nach der Relegation im Frühjahr 1829 die Ludoviciana mit der Univerſität Halle, habilitierte ſich 1831 in Gießen für die Fächer der Kirchengeſchichte und Exegeſe, wurde 1834 außerordentlicher Profeſſor in Bern, 1846 ordentlicher Profeſſor in Heidelberg, folgte, nachdem er mit der badiſchen Landes⸗ kirche zerfallen war, im Herbſt 1867 einem Ruf nach Bonn und ſtarb daſelbſt 2. Juni 1872.
Vergl. Th. Chriſtlieb: K. B. Hundeshagen, Sep.⸗Abdr. a. d. „Deutſchen Blättern“(Gotha 1873), S. 8, und über Hundeshagen als Burſchenſchafter vergl. Chriſtlieb, a. a. O., und Wilhelm Baur, Lebensbilder(Bremen und Leipzig 1884), S. 335 ff.—
16. Kraft, Heinrich Karl Ferdinand, ſtud. jur aus Grünberg, imm. 4. Oktober 1826, geb. daſelbſt 28. Januar 1809 als Sohn des Landrichters Kraft, wurde als Gerichts⸗Akzeſſiſt unmittelbar vor ſeiner Anſtellung auf einem Jagdgang auf dem Ruttershäuſer Steg von ſeinem beſten Freunde, dem Hofgerichts⸗Advokaten Eduard Thorwart, erſchoſſen. Jener Steg, hölzern, war kaum 1 Meter breit. Kraft


