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pandari pro aliqua causa, nisi tantum pro redditibus imperii, quos de folli- bus solvere tenentur. Silvani, qui casas habent in locis campestribus, de duobus follibus qualibet ebdomada lot argenti solvere tenentur imperio hac de causa, ut liceat eis carbones adducere de quocumque loco ipsis est oportunum.“
4) UB. I 401 a(88 L.— LII). Sie lauten hier:„L. Dit sint de rechte der woltlude. Icht jemmend örer denere dat lon, ghemeynliken gheheten wist, orer jenneghem entdroghe, in welker stede he dene süt, dene mach he ane richter edder ane synen boden vriliken angripen. LI. Desulven woltlude enschal men nicht panden an öreme gude umme jenneghe sake, behalver allene umme des rikes gulde, der se plichtich syn to betalende van den pelghen. LII. De woltlude, de de hůútten hebben uppe dem velde, de sint plichtich van twen belghen alle wekelkes evn lot to betalende deme rike umme desser sake willen, dat men ön kolen moghe tovören, van welker stede ön des nod is.“
⁴⁷) UB. I 430(§8 XLVIII- L).
¹⁸) UB. I 401§ XLIV:„Nullius burgensis vel silvani bona pro bene- ficiis de advocatia solvendis debent pandari, nisi tantum bona ipsius civitatis advocati“. Sie erscheinen in der deutschen Fassung des Privilegs(UB. I 401 a § XLIIII, 430 XLI) in folgender Form:„Neynes borghers edder woldwerch- ten gud schal bekummert werden in sulker wise, dat ghemeynliken panden het, vor leen to betalende van der voghedye, behalver allene der stad voghet.“
49) UB. I 533:„Nullus etiam argentum examinabit per ignem, quod dicitur conburere, nisi fuerit monetarius vel manifestus silvanus:.
¹9a) Es heißt hier UB. II 169 8 XXII:„De woltlude, de dar sint unde geven sleyscat unde koppertolen deme rike, de hebbet dar wedder recht up orer hutten; we se dar uppe brict, de ne heft nenne heghe weder in kercken noch uppe kerchoven.“..
XXIII. De de gelt hebbet ut des rikes vogedve, de scullet de woltlude bevreden unde beschermen liker wis alse or egene gut.“
5⁰) UB. I 606(1244 bis etwa 1268).
51) Näheres über die Goslarer Vogteigelder zuletzt bei Frölich, Zeitschr. des Hist. Ver. f. Niedersachsen 86(1921), S. 88 f.; Arch. f. Urkun- denforschung 8(1923), S. 223/4; Hz. 73(1940), S. 1 f.
5²) Vgl. S. Steinberg, Die Goslarer Stadtschreiber und ihr Einfluß
auf die Ratspolitik bis zum Anfang des 15. Jahrhunderts, Beitr. zur Gesch. der Stadt Goslar Heft 6(Goslar 1933), S. 8f, sowie oben Anm. 23.
53) UB. III 506 unter b.
54) UB. III 697 unter 27.
55) S. hierzu Frölich, 22RG. 47, S. 336, 361/2.
56) Bornhardt, Geschichte des Rammelsberger Bergbaues von seiner
Aufnahme bis zur Neuzeit, Arch. f. Lagerstättenforschung Heft 52(Berlin 1931), S. 67,


