35—
lastete, so trifft das weder im allgemeinen, noch im besonderen für Goslar zu. S. hierzu auch unten S. 14 Anm. 29.
43) Ml. S. 133.
¹⁰) Damit erübrigt es sich auch, auf die wenig überzeugenden Darlegun- gen einzugehen, die M.(S. 160/1, 165, 168) den gerichtlichen Verhältnissen im Bergdorfe widmet.
2⁰) Jedoch hat sich die Entwicklung in Goslar wegen der hier obwalten- den besonderen Verhältnisse langsamer vollzogen als anderwärts. Vgl. ZVcha, Vierteljahrschr. f. Sozial- und Wirtschaftsgeschichte(= VSWG.) 33(1939), S. 93/4; 34(1940), S. 47.
2¹) Was der in der Sache selbst völlig belanglose Ausfall M.“s S. 168 wegen eines Ubersehens, das mir hinsichtlich eines Hofes des Laien Johan- nes de Gosa unterlaufen sein soll, bezweckt, ist mir unverständlich, da ich NsJ. 6, S. 250 Anm. 78, nichts anderes gesagt habe, als was M. selbst als seine eigene Meinung vorträgt.
²²) S. 22RG. 47, S. 385. Ich habe aber auch der Möglichkeit gedacht, daß die Anforderungen des Hütten wesens bei der Heranziehung der fremden Siedler eine Rolle gespielt haben können(NsJ. 9, S. 50/1).— Uber das Büttenwesen in seiner überragenden Bedeutung während der Frühzeit des Goslarer Bergbaus hat sich neuerdings vor allem W. Bornhardt an den 0O. Anm. 14, u. Anm. 56, 57 angeführten Stellen geäußert.
²³) Wie schon mehrfach betont, deutet der Name des ersten Stadt- und Bergschreibers Heinricus de Vriberch auf Beziehungen zu dem sächsischen Erzgebirge hin. Aber diese Erwähnung aus der Mitte des 13. Jahrhunderts läßt kaum Rückschlüsse auf schon frühere, noch bis vor das Jahr 1100 zu- lückreichende Berührungen zu. S. hierzu unten S. 21/2.
24) 22RG. 47, S. 396 f.
²⁵) Villa und Civitas Goslar. Beiträge zur Topographie und zur Ge- schichte des Wandels in der Bevölkerung der Stadt Goslar bis zum Ende des 14. Jahrhunderts, Zeitschr. des Hist. Ver. f. Niedersachsen 84(1919), S. 1— 102, vor allem 64/5.
26) ZIRG. 47, S. 323— 326.
²⁷) Frölich, Zur Topographie und Bevölkerungsgliederung der Stadt Goslar im Mittelalter, Hansische Geschichtsblätter(= HGBl.) 46. Jahrg. (1920/1), S. 127— 173, insbes. 139— 141. S. auch Frölich, HzZ. 64(1931), S. 23 Anm. 33.
28) Näheres u. S. 21 f.
²²) Vgl. hierzu oben S. 11 Anm. 17.
³0) Hier greifen jetzt die neuen Untersuchungen von H. Planitz zur
Vor- und Frühgeschichte der deutschen Stadt ein, die auch zu einer Uber- prüfung der Verhältnisse in Goslar nötigen. In Betracht kommen die Auf- sätze„Kaufmannsgilden und städtische Eidgenossenschaften“, 22RG. 60 (1940), S. 1 f.;„Frühgeschichte der deutschen Stadt(IX.— XI. Jahrh.),“ das. 63(1943), S. 1 f.;„Die deutsche Stadtgemeinde“, das. 64(1944), S. 1 f. Für die Auseinandersetzung mit M. erscheint es jedoch nicht erforderlich, an
3*


