rdͤnung — 8 2 M 7 der oͤffentlichen Mndacht.
1) Wird nach geſchehener oͤffentllchen Verkuͤndigung, den 1o. Eebr. zur Veſper-Zeit, das Feſtin mit allen Glocken angelaͤutet.
2.) Den Montag, als den 17. Febr. wird morgens um ſechs Uhr von dem zur Kirchen⸗Muſit beſchriebenen Chor von Trompe⸗ ten und Paucken/ auf dem Stadt⸗Kirchen⸗Thurm, ein oder meh⸗ rere Concert gemacht/ welches dauert biß um 7. Uhr.
3.) lhn 7. Uhr wird das erſte Zeichen mit einer Glock zur Kirch ge⸗ geben.
4.) Um 8. Uhr wird das zweyte Zeichen gelaͤutet.
5.) Nach dieſem zweyten signal poſtiret ſich gemeltes Chor vor hieſigem Regierungs⸗Bau/ und verfuͤget ſich damit, wie auch uͤbrigen vornehme Corpora von den ihrigen Orten/ zu der Kir⸗ che/ die zur Muſic gehoͤrige Perſonen aber zu der Orgel.
6.) Um Dreyviertel auf 9. Uhr wird mit allen Glocken der Stadt zur Kirch gelaͤutet/ auch nachdem alle Corpora dahin in guter Ordnung gebracht, das gewoͤhnliche Lied geſungen:
Komm heiliger Geiſtꝛc. 4. M und ſobald unter Paucken und Trompeten der hundert und drit⸗ te Pſalm:
Nun lob mein Seel den HErren ꝛc. Choraliter abgeſungen.
7.) Dieſem vorgaͤngig/ wird der vorgeſchriebene Text Eſa. 40. v. 31.
mit einer kleinen sermon kurtz vorm Altar paraphrafiret. 3.,) Nach ſolchem die Cantara über den 20. Pſalm auf der Orgel an⸗ gefangen; Nach deren Beſchluß 9.) die Predigt/ uͤber den 103. Pſalm v. 1.2. 3. 4.5. als den ordentlich gnuaͤdigſt vorgeſchriebenen Text/ den Anfang nim̃t. Und zwar ſo/ 10.) daß vor dem erſten Gebaͤt des heiligen Vatter Unſers mit Pau⸗ cken und Trompeten das Lied intoniret wird:
Nun dancket alle G Ott ꝛc. u1) Wird in der Predigt vorgeſtellet werden: Der Weg des Heyls, wie GOtt ſeinen Geſalbten hilfft, und daſelbſe ein gedoppeltes Denck⸗Bild gezeiget:— b.3 1,) Ein
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