chen feyerlich begangen und celebriret werden ſolle. Es hat Derſelbe demnach denen ſämtlichen, unter ſeiner Super- intendur ſtehenden, Metropolitanis und Pfarrern dieſe An⸗ ordnung durch ein circular-Schreiben nicht nur bekandt zu machen, ſondern auch denenſelben die hiebey kommende biebliſche Texte, mit dem Beyfuͤgen zuzuſenden, daß ſie die vorſeyende ſolenne Feyer dieſes ſubilei ihren Gemein⸗ den, acht Tage vorher, von denen Cantzeln verkuünden, an dem Tage des jubilæi ſelbſt aber, nach Anleitung obange⸗ regter Texte,(von welchem der erſte aus dem Propheten Eſaia, vor dem Altar, mittelſt einer kurtzen Sermon, vor der Predigt, der andere aus den Pſalmen Davids aber auf 2 der Cankzel erbaulich vorgetragen, und auf dieſes Feſt ap pliciret, nach der Predigt aber das Te Deum laudamus abgeſungen werden ſoll:) Anlaß nehmen, ihre Zuhorer kraͤfftigſt zu erwecken und zu ermuntern, dem Allerhoch⸗ ſten ſo wohl vor die unſerm theuerſten Regenten und Ober⸗ Haupt bißher gegonnte lange und gluͤckliche Regierung⸗ und alle uͤbrige Dero hochſte Perſon, und durch Dieſelbe dem gantzen Lande hinwiederum reichlich zugewandte groſ⸗ ſe Gnade und Gutthaten, den gebührenden Danck abzu⸗ ſtatten, als auch denſelben dabey hertzinniglich anzuſlehen, daß deſſen Guͤte, Unſern gnaͤdigſten Furſten und Landes⸗ Vatter, zur Freude des Hoch⸗Furſtlichen Hauſes, und zum Troſt des gantzen Landes, noch lange Jahre erhalten⸗ und das hochſte Ziel menſchlichen Alters, unter einem ſte⸗ ten Zufluß alles geiſt⸗ und leiblichen Seegens, erreichen laſſen wolle. Die wir demſelben damit zu Erweiſung angenehmer Gefälligkeiten willig und bereit verbleiben. Darmſtadt den 10. Januar. 1738.
Furſtl. Heßiſche Præſident, Cantzlar und Geheimde Raͤthe daſelbſt.
Ordnung
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