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Vorlage über die Kanalisation der Stadt Gießen / der Oberbürgermeister: Gnauth
Entstehung
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zwiſchen Gartenſtraße und Grünbergerſtraße nach dem Kirchhofweg und durch de nach der Kreuzung der Licher- und Grünbergerſtraße. Von hier verfolgt das Ha ſiel den Eichgartenweg bis zur Wieſeck an der Gänsmühle. Sollte die ebenerwit Trace, vom Schiffenbergerweg durch Steins Garten nach der Kreuzung der Li und Grünbergerſtraße, nicht erhältlich ſein, ſo kann unter Anwendung einer ku Strecke Tunnels das Hauptſiel in gerader Linie durch den Kirchhofsweg don geführt werden.

Das zweite, allerdings für eine ſehr ferne Zukunft vorgeſehene, aber z Abgrenzung des unteren Gebietes im Norden im Projekt aufgenommene Abfan des oberen Syſtems wird ſeinen Notauslaß in die Lahn an einer Stelle erh wo deren Hochwaſſerſpiegel auf+ 6.35 m L. P. liegt, und dem Vorſtehenden ſprechend iſt für dieſe Grenzlinie demnach im allgemeinen die Terrainhöhe + 8.50 bis 9.50 m gewählt worden.

Dieſe Abfanglinie des nördlichen Erweiterungsgebietes zieht in ziemlich rader Linie von Weſten nach Oſten vom Lahnufer bis zur Ecke der Marbu Straße und des Wieſecker Weges und verfolgt dann den Feldweg und eine M lage zwiſchen der Wieſecker Kreisſtraße und der Wieſeck bis zur Gänsmühle.

Alles außerhalb dieſer beiden Abfanglinien liegende Gebiet gehört; Oberen Syſtem. Dasſelbe hat eine Fläche von 375 Hektar, und zuzüglich ſüdöſtlichen Erweiterungsgebietes im Klingelbachthal, 675 Hektar. Das inneu der Abfanglinien liegende Gebiet bildet die Fläche desUnteren Syſtems, und eine Geſamtausdehnung von rund 301 Hektar, auf deſſen Entwäſſerung dem bei Hochwaſſer die künſtlichen Hebungsmittel beſchränkt werden.

Für die Höhenlage des Sielnetzes im unteren Gebiet ſind die Lahnwaß ſtände maßgebend. Der Nullpunkt des Lahnpegels liegt auf+ 151.887, genüg genau+ 151.89 m N. N. Der höchſte Waſſerſtand iſt, wie vorerwähnt,+ 5.2 der mittlere Jahreswaſſerſtand(arithmetiſches Mittel) beträgt+ 1.50 m am P der niedrigſte Waſſerſtand(23. Auguſt 1892) war+ 0.50 m am Lahnpegel. Der Wah ſtand von+ 2.50 m am Lahnpegel kann als Sommerhochwaſſer angenomt werden, d. h. als das Hochwaſſer, welches in dem Sommerhalbjahr April bis Oktt incluſive eintritt, und mit welchem heftiger Regen und das Inwirkſamkeittreten Regenausläſſe zuſammentreffen kann.

Im Sommerhalbjahr vom 1. April bis 1. Oktober ging der Waſſerſi über dieſe Höhe hinaus:

1871. 3 mal an zuſammen 16 Tagen AA 25 7 8 5 1835 1 1 1874 5 1 1875 1,. 6 1876 2, 13 1877 1 5 4 1878 3 9 8 4870 4 23 1880 5 1881 3 1882,. 25 1883 1884 1 7 3, 1885 5 3 1886. 1 1887, 1888,. 8 1889 1 7 3 1890 2 5 7 189u0 4 4 13 5 189323 5 189535 1 1894 5 1 insgeſamt demnach in 24 Jahren 35 mal an zuſammen 139 Tagen oder dur

ſchnittlich einmal alle acht Monate an vier Tagen.