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Die katholisch-theologischen Fakultäten zu Tübingen und Gießen (1830-1850) / von Studienrat Dr. St. Lösch, Horb a. N.
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Arbeiten zeigen gründliche Beherrschung der damaligen

reichen Literatur über die Religionsphilosophie des Hellenismus und Judentums, bekunden den Zug des jungen Theologen

für Systematisierung und klare Scheidung der urchristlichen Lehrbegriffe und führen an einigen Stellen nahe an die Problemstellungenderheutigen religionsgeschichtlichen Schule eines Gunkel und Bousset heran. Als Zögling des vierten Kurses zum Dr. phil. promoviert, beteiligte sich Lichtenstein an der öffentlichen akademischen Disputation, welcher Karl Joseph Hefele, obwohl Geit Herbst 1837) schon ao. Prof. der KG., für seine theologische Doktorpromotion sich zu unterziehen hatte. Als Promotionsarbeit war von Hefele Geschichte der Einführung des Christentums im südwest- lichen Deutschland, besonders in Württemberg(Tübingen 1837), eine auf Möhler fußende, heute noch wertvolle Unter- suchung, gewählt worden. Sie lag schon im Druck vor, als die auf den 14. November 1837 angesetzte öffentliche Dis- putation wegen Erkrankung des Seniors der Fakultät, Pro- fessor von Drey, verschoben werden mußte und erst am 4. Januar 1838 vor sich ging. Als Mitdefendent oder, wie die damalige Bezeichnung lautete,Mitrespondent stand Hefele der Konviktor Lichtenstein zur Seite. Mit ihm stellte Hefele 40 Thesen zur Verteidigung gedruckt: Ex hist. ecel. theses XL. Tubingae 1837 auf und besprach sie in mehreren Kolloquien. An der Disputation beteiligten sich als Opponenten ein Zögling des dritten Kurses, Alois Urban Piscalar:1), 1837 mit dem Preis der Speyerschen Stiftung ausgezeichnet; ihm folgte Repetent Anton Gra), der wenige Tage später

1) Piscalar, geb. 1817 zu Stimpfach, Studierender der Theo- logie an der Universität Tübingen 1835/39, 1841/44 Präzeptorats- verweser in Horb und Riedlingen, 11. März 1846 Prof. am Gym- nasium Ellwangen, 17. Okt. 1854 in den Jesuitenorden(Gorheim)

eingetreten, später in Feldkirch, gest. 7. Nov. 1892. Leben und Schriften bei Neher ³78. 2) Ueber ihn s. oben S. 190 3.