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tenstein, geb. 1816 zu Zeil, Studierender der Theologie an der Universität Tübingen 1834/38, war„einer der hervor- ragendsten, die je durch das Wilhelmstift gegangen sind. Er hatte mit urkräftigem Willen die Wissenschaft ergriffen und sich ihr, immer der erste seines Kurses, mit Ausdauer und Gründlichkeit bemächtigt. Von hoher kräftiger Statur, mit blühendem Gesicht und leuchtenden Augen, voll Lebens- mut und religiöser Kraft, ein stahlharter sittlicher Charakter, versprach er eine glänzende Zukunft und die Lehrer hatten an dem ausgezeichneten Studenten ihre helle Freude“. Am 6. November 1837 erhielt er den Preis der katholisch-theo- logischen Fakultät für die durch Professor Kuhn gestellte Preisaufgabe:„Darstellung des religiös-wissenschaftlichen Inhalts der sog. deuterokanonischen Bücher des Alten Bundes und Nachweisung ihres Verhältnisses sowohl zu den proto- kanonischen Schriften des Alten Bundes als zu den neu- testamentlichen.“ Es war ein schwieriges, auf katholischer Seite bisher kaum bearbeitetes Feld, das Lichtenstein hier betrat. Die Arbeit fand großes Lob seitens der Fakultät und Kuhn drängte sofort auf ihre Veröffentlichung. Hiezu kam es nicht; doch hat Lichtenstein Teile davon in der ThO. 1843, 349— 404:„Biblische Darstellung der Selbst- offenbarung Gottes“ und ThO. 1844, 537— 574:„Darstellung der biblischen Unsterblichkeitslehre mit besonderer Berück- sichtigung der deuterokanonischen Bücher“ verwertet. Die
beilage Jahrgang 1923, Nr. 2, 20. Januar. Wie Herr Stadtpfarrer Alb. Vogt-Alpirsbach mir mitzuteilen die Freundlichkeit hatte, finden sich in dem Nachlaß seines Onkels, Regierungsdirektor Ed. Vogt(gest. 29. Mai 1923), keine Angaben darüber, aus welchen Briefen Lichten- steins bzw. sonstigen Quellen die kleine Abhandlung schöpfte. Aber auch ohne diese genaueren Belege verdient sie es, zumal bei der ausgebreiteten Einzelkenntnis Ed. Vogts in der Geschichte der theologischen Bildungsanstalten Württembergs und der Diözesan- geschichte überhaupt, der Vergessenheit entrissen zu werden.
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