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Die katholisch-theologischen Fakultäten zu Tübingen und Gießen (1830-1850) / von Studienrat Dr. St. Lösch, Horb a. N.
Entstehung
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Die kath.-theol. Fakultäten zu Tübingen und Gießen. 195

nicht, den Empfang dieses Schreibens noch einige Wochen geheim halten.

Im Falle der Geneigtheit bitte ich Sie, mich die Bedingungen gütigst wissen zu lassen, unter denen Sie in hiesige Fakultät treten wollen. Mit dem Anfange des November d. J. sollten Sie Ihr neues Lehramt beginnen.

Mit herzlichster Hochachtung

Euer Hochwürden ergebenster

Prof. Leopold Schmid. 2. Gießen, den 26. Juli 1843. Hochwürdiger Herr Professor! Hochgeehrtester Herr!

Aus der mir soeben zugegangenen gedruckten Uebersicht über die württembergischen Lehranstalten ersehe ich, daß Euer Hoch- würden nicht mehr in Ravensburg, sondern in Rottweil angestellt sind. Letzten Sonntag habe ich ein an Sie gerichtetes Schreiben nach ersterem Orte, jedoch mit der auf der Rückseite des Briefes befindlichen Bitte gesandt, dieser möge, wenn Sie nicht mehr in Ravensburg sein sollten, an Ihren gegenwärtigen Aufenthaltsort befördert werden ¹). Ich bitte Sie nun, mich recht bald in Kenntnis zu setzen, ob genanntes Schreiben Ihnen zugekommen sei.

Mit herzlicher Hochachtung Euer Hochwürden ergebenster Prof. Leopold Schmid.

1) Der Brief vom 23. Juli 1843 trägt die Anschrift:Sr. Hoch- würden Herrn Prof. Oehler in Ravensburg, Königreich Württemberg, über Stuttgart. Sollte der Herr Professor Oehler nicht mehr in Ravensburg sein, so wird das Hochlöbliche Postamt da- selbst höflichst gebeten, demselben diesen Brief an dessen jetzigen Aufenthaltsort gütigst zu senden, welcher leicht zu er- fahren sein wird. In Wirklichkeit war Oehler, wie oben S. 185 be- merkt, seit 23. Nov. 1842 Prof. am Gymnasium Rottweil. Wenige Tage, nachdem Schmids zweiter Brief Oehler in Rottweil erreicht hatte, erschien in:Rottweiler Chronik für Stadt und Land 1843, Nr. 62, Mittwoch den 2. Aug. unterStadt- und Ländschau die Nachricht:Hr. Prof. Oehler, am Gymnasium dahier, hat von der Universität Gießen vor wenigen Tagen einen sehr ehrenvollen

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