Lösch,
3. Gießen, den 13. August 1843. Hochwürdiger Herr Professor! Hochgeehrtester Herr!
An Euer Hochwürden sandte ich vor 3 Wochen ein Schreiben nach Ravensburg mit der Bitte an die Postbehörde daselbst, sie wolle es Ihnen, wenn Sie nicht mehr dort seien, an Ihren gegen- wärtigen Aufenthaltsort befördern, und wenige Tage nachher, als ich in einem gedruckten Verzeichnis der Herren Professoren zu Rottweil auch Ihren geehrten Namen fand, ein Briefchen dahin, worin ich Sie zu bitten mir erlaubte, möglichst bald mir gütigst zu schreiben, ob Sie jenes Schreiben erhalten hätten. Da mir eine [zu] beschleunigende Besorgung der darin ausgesprochenen Sache anempfohlen ist, nehme ich mir die Freiheit, Sie um gefällige als- baldige Nachricht darüber zu bitten, ob Sie ersteres Schreiben er- halten, und im Bejahungsfall, wie Sie Sich in Beziehung auf dessen Inhalt entschlossen haben oder, wenn Sie noch keinen Entschluß desfalls fassen konnten, darüber, bis wann Sie einen solchen mit- teilen zu können glauben. Es entgeht Ihnen nicht, daß, wenn mir die Freude, einen Brief von Ihnen zu erhalten, bis nächsten Sonntag nicht zuteil geworden, dies bei den obwaltenden Umständen, so sehr mich auch eine verneinende Antwort von Ihnen schmerzlich be- rühren würde, als eine solche von mir angesehen und anderwärts das Nötige getan werden müßte.
Mit herzlicher Hochachtung Euer Hochwürden gehorsamster Diener Leopold Schmid.
Ruf auf einen Lehrstuhl der kath. Theologie erhalten, wird ihn aber dem Vernehmen nach ablehnen.“ Wie eine Bemerkung Oehlers in einem Brief an einen seiner Freunde vom 2. August 1843 ver- rät, hatte er in seinem Rottweiler Freundeskreis von der erfolgten Berufung Kenntnis gegeben. Die Veröffentlichung dieser vertraulichen Mitteilung durch einen seiner dortigen Freunde in der Rottweiler Chronik versetzte ihn in nicht geringe Erregung, Oehler deutet in dem eben genannten Schreiben vom 2. Aug. 1843 zugleich an, daß er an einen gewissen„Freund Karl bereits geschrieben, um ihn der Gießener Fakultät empfehlen zu können“. Dies ist niemand anderer als der in Schmids Schreiben an Oehler(= Nr. 4) vom 21. Aug. 1843 genannte Lichtenstein,; über ihn unten S. 197 ff.
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