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Die kath.-theol. Fakultäten zu Tübingen und Gießen. 177
der Evangelienberichte, Kindheitsgeschichte und Himmel- fahrt, nicht oder kaum zur Geltung kommen. Aber zeit- geschichtlich gesehen, gab es gegenüber dem kritischen Standpunkt der kritischen Schule eines Baur und Strauß keinen andern Weg als die Begegnung auf gleichem Boden, um mit gleichen Waffen zu schlagen.„Dem Entwicklungs- gang des einmal erschütterten Glaubens, der die Notwen- digkeit in sich trägt, zum absoluten Unglauben vorzudringen, sollte in der Wissenschaft nie auf äußerliche Weise begegnet werden; alle äußerlichen Bewältigungsmittel könnten nur schädlich wirken, wie sie gewiß erfolglos blieben“(GJ. 1837 VII, 3). Höhepunkt und Ende der Strauß-Renan-Periode haben diesem prophetischen Wort Kuhns nach der negativen wie der positiven Seite hin recht gegeben. Kaum mehr in einer seiner späteren Schriften aber begegnet eine solche Straffheit des Aufbaus, zwingende Kraft der Beweisführung, Lebendigkeit des Stils und persönlichste Note der Vertei- digung als in diesen seinen Auseinandersetzungen mit Strauf. Die Art vollends, wie er— um noch einmal kurz zu GJ. 1836 VI, 60 ff. zurückzukehren— die Voraussetzung des
hiegegen Kuhn selbst ThO. 1839, 6 ff.; 1842, 489 ff. Die schon genannte anonyme Stimme aus dem Jahre 1843 äußert sich in dem Rückblick:„Zwölf Jahre einer theol. Fakultät“:„Katholik“ 1863 l, 549:„Von rein philosophischen Studien weggerufen und plötzlich in die Exegese geworfen, wandte sich Kuhn vorzüglich protestantischen
Schrifterklärern zu... Er nahm dadurch manche Meinungen an und adoptierte manche Erklärungen, zu denen er sich jetzt nicht mehr verstehen wird... Aber das ist das Erfreuliche, wenn geistreiche
Männer mit Ernst der Wahrheit nachforschen, daß dieselben, wenn sie auch anfangs irren, allmühlich auf das Rechte geführt werden, welches sie dann mit um so mehr Eifer und Erfolg anderen mitteilen, als sie selbst zur Erwerbung desselben große Mühe und Anstrengung gehabt haben.“ Staudenmaiers und Kuhns Wirksam- keit in Gießzen habe sich„in Bezug auf kirchliche Gesinnung zu sehends verbessert“.
Tneol. Quartalschrift 1927. Heft I/II. 12


