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weneutik ¹) und Kritik in ihrer Anwendung auf die evan- gelische Geschichte“ die abschließend normierende Formu- lierung geben:„Es ist ein durchaus vergeblicher Versuch, das historische Christentum in ein ideelles aufzulösen. Der historische Charakter des Urchristentums beruht auf der historischen Wahrheit der evangelischen Geschichte und das Christentum ist ohne diese nichts. Denn das Argument: Das Christentum ist eine historische Religion, folglich darf sein Grundelement nicht mythisch gefaßt werden, hat die strengste Konsequenz“(S. 33).„Die Sache der Verteidiger und Bestreiter des historischen Charakters der evangelischen Geschichte soll und muß ihre nächste, wissenschaftlich einzig sichere und ganz durchgreifende Erledigung finden von dem gewichtigsten oder eigentlich einzig gewichtigen Einwurf aus, daß nämlich zwei Evangelien durch Augenzeugen(Mat- thaus und Johannes) abgefaßt sind.“ Das Markus-Evangelium aber wachse aus petrinischem Kerygma und Matthäus-Be- richten bezw. lukanischem Quellgut; letzteres wiederum entnehme seine„Stoffe aus Paulus, der zwar in den ver- schiedensten Lehrpunkten von seinen Gegnern angegriffen, dem aber niemals Unkenntnis des Lebens Jesu vorgeworfen wird. Vor dem wissenschaftlichen Tribunal der gegenwärtigen Zeit ist somit die Straußsche Sache eine entschieden ver- lorene“(S. 37— 42).
Es war nicht schwer, von dogmatischen Gesichtspunkten aus gegen Kuhns„Leben Jesu“(1838), das seine eben be- zeichneten vier größeren Untersuchungen der GJ. 1835/37 zusammenfassend ausbaut und auch zeitlich den Abschluß seiner Gießener schriftstellerischen Tätigkeit bildet, einzu- wenden ²), daß in seiner Beweisführung die beiden Spitzen
1) GJ. 1835 V, 393 äußzert Kuhn„das Vorhaben zu den Grund- linien einer biblischen Hermeneutik in etlichen Jahren“.
2) Vgl. Katholik 1839, Bd. 71, 66 ff., wo von gewissen neologi- schen und heterodoxen Meinungen und Beweisen gesprochen wird;
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