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Die katholisch-theologischen Fakultäten zu Tübingen und Gießen (1830-1850) / von Studienrat Dr. St. Lösch, Horb a. N.
Entstehung
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Die kath.-theol. Fakultäten zu Tübingen und Gießen. 175

Vorbereitung hiefür:Insofern das Urevangelium auf den besonderen Umständen der Lehre, des Lebens und Todes Jesu ruhte und schon vor Paulus mittelst Erklärung ge- wisser alttest. Stellen zu einer Art gleichstimmiger Dog- matik von den unmittelbaren Jüngern Jesu und ihren Schülern verarbeitet und so gleichsam historisch schon vorlag), ehe Paulus zum Christentum übertrat, mußte er diese aner- kennen(S. 294).Das christliche Bewußtsein bei Paulus mußzte sich wie mit einem Schlage aufdrängen; dennes ist nicht daran zu denken, weder daß er es im Umgang mit Christo sich erworben noch allmählich aus sich selber entwickelt haben sollte(S. 304). Von hier aus begreift sich nach Kuhn der historische Charakter von Pauli Lehr- vorträgen, wie ihn seine gleichzeitige Untersuchung heraus- stellt:Genetische Entwicklung des paulinischen Lehrtypus: GJ. 1835 V, 3 39. Man sieht, wie die bei Drey und Möhler grundgelegte Idee des von festen dogmatischen Schranken umsicherten Gemeindebewufßtseins durch ihren Schüler Kuhn eine geradezu klassische Anwendung auf den dogmatischen Einzelfall der urchristlichen Lehrverkündigung von der Auf- erstehung Jesu findet und wie andererseits die seit Lessing- Herder in der neutest. Exegese heraufwirkende Betonung von der Zweckbestimmung des einzelnen urchrist- lichen Lehrvortrages oder Berichtes sich geltend macht. Die Nachwirkung hievon ist in der Exegese von Kuhns beiden Schülern, Aberle und Schanz, deutlich zu spüren.

Kuhn kann den vorausgegangenen drei genannten größeren Abhandlungen mit nochmaliger schärfster gegen Strauß gerichteter Frontstellung in GJ. 1837 VII, 1 50:Her-

1) Wie das folgende zeigt, ist diese Ausführung Kuhns nicht etwa im Sinn der heutigen formgeschichtlichen Kritik(Dibelius, K. L. Schmidt, Bultmann) gemeint.