Druckschrift 
Die katholisch-theologischen Fakultäten zu Tübingen und Gießen (1830-1850) / von Studienrat Dr. St. Lösch, Horb a. N.
Entstehung
Einzelbild herunterladen

166 Lösch,

sollen, erhielt unter dem 12. Juni 1830 Joh. Jos. Müller1). Seit 16. Januar 1829 Privatdozent in Bonn und Herbst 1829 schon für Freiburg als Ordinarius in Aussicht genommen, folgte dieser am 30. April 1831 einem Rufe nach Breslau. Damit war für den Lehrstuhl des Alten und Neuen Testa- ments an der erst ein Semester alten Fakultät zu Gießen schon eine neue Besetzung notwendig geworden. Wieder fiel die Wahl auf einen jungen Tübinger und wiederum ohne Ergebnis: Joh. Ad. Braun, geb. 1804 zu Nagelsberg, ordiniert 28. Sept. 1829, seit 29. Okt. 1829 Präzeptoratsverweser an der Lateinschule Neckarsulm, 27. Okt. 1830 zum Repe- tenten am Wilhelmstift Tübingen ernannt, jedoch dort nicht angetreten; Februar 1830 provisorisch Oberlehrer an der Lateinschule Rottenburg, 1836/45 Professor am Gymnasium Ellwangen, 1845/52 Dekan und Stadtpfarrer in Riedlingen, gest. 1852(Neher 484). Worin Brauns wissenschaftliche Be- fähigung sich zuvor bekundet hatte, ist nicht festzustellen ²). Durch Antrag vom 28. Juni 1831 wurde er zusammen mit dem schon genannten Kaspar Riffel für die erledigte exe- getische Lehrstelle von der Gießener Fakultät empfohlen, für Braun ohne Erfolg, für Riffel erst spüter mit Berufung, jedoch nicht für Exegese, sondern für KG. Was aber für

1) Ausführlich über Müllers Leben und Schriften bei H. Schrörs, Geschichte der kath.-theol. Fakultät zu Bonn(1818 1831) 1922, 253 ff.; vgl. Alb. Lausche r, Die kath.-theol. Fakultät der rheini- schen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn(1818 1918) 1920,20; J. Nikel, Die kath.-theol. Fakultät zu Breslau: Festschrift zur Feier des 100 jährigen Bestehens der Universität Breslau hrsg. von G. Kaufmann II(1911) 121 ff.

2) Neher 484 gibt nur den unbestimmten Hinweis aufmehrere Gymnasialprogramme Brauns, so daß Rückschlüsse auf seine etwaigen um 1830 beginnenden Vorarbeiten nicht möglich sind. F. X. Leonhard, Geschichte der höheren Lehranstalt in Ellwangen II (1862) 32 beschränkt sich auf die Angabe der Lehrer aus den Jahren 1817/20.

Die katt

Gießen richt gekommen: erging eine 4. haltend geant Rufe dorthin Pntschliebung Damals Repet Wrilbelmstift len ersten ka Fakultät Tüt ten in der wie auch se lichungen sic Wegen f ausersehen. (Brief an Pro bei Mirbt 22 Marburger P Man muß hessischen K Tübingen zu ersichtlich, w katholische ahres Bestel nicht, mit stein, Preul Möhler balq Münster und

auch ohne d

1) Briefe B bei Mirbt? ) Neher und Ktadtpkar gingen, gest.