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Alles, was man der Kirche, ohne den Episcopat, wenn auch vielleicht in gutgemeinter Abſicht von Außen her aufdrängt, iſt unwirkſam und trägt ſchon den Keim des Unbeſtandes in ſich. Eine großherzoglich heſſiſche, katholiſche, theologiſche Staatsfa⸗ cultät iſt etwas in ſich ſo Widerſprechendes, daß man ſich nicht wundern darf, wenn ſie keine Geltung und Dauer gewinnen kann. Man gebe dem Biſchof von Mainz ſein Seminar; man laſſe ihn, ganz ſo wie es die Kirchengeſetze fordern, ſeine Prieſter erziehen, und man wird finden: die Schule, die der Biſchof grün det, wird beſtehen, wird gedeihen und nicht von ſolchen Zufäl⸗ len erſchüttert werden, nicht in Kraft menſchlicher Klugheit und natürlicher Mittel, ſondern in Kraft des göttlichen Segens, der auf all den Anſtalten zu ruhen pflegt, die, weil von und in der Kirche gegründet, auch von dem Geiſte, der die Kirche erhält, ihre Lebenskraft empfangen. Dixi.
Obiger Mittheilung über die Geſchichte der katholiſch⸗theo⸗ logiſchen Facultät in Gießen laſſen wir eine jener Adreſſen folgen, welche bei Veranlaſſung der S. 17. erwähnten Abſetzung Riffel's von der Pfarrgeiſtlichkeit des Bisthums Mainz an den Hochwür⸗ digſten Hrn. Biſchof Kaiſer gerichtet worden ſind. Das vortreff⸗ lich redigirte Actenſtück iſt nicht nur ein Beweis der entſchieden kirchlichen Geſinnung des damaligen Mainzer Klerus und ſeines ebenſo klaren als richtigen Urtheils über die Gießener Verhält⸗ niſſe, ſondern dürfte auch in der Gegenwart nicht ohne In⸗ tereſſe und Nutzen geleſen werden.


