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und, wenige Monate darauf, Staudenmaier's Weggang nach Freiburg. Während wir darin einestheils ein Zeichen finden, daß die Facultat in Gießen jenes göttlichen Segens entbehrte, der den Din⸗ gen das Gedeihen gibt, ſehen wir anderentheils darin einen Act der göttlichen Erbarmung für die beiden anderen Bisthümer, Rot⸗ tenburg und Freiburg, denen der Herr zu dem Kampfe, der ſich dorten für die Rechte und die Freiheit der Kirche entwickeln ſollte, zwei Männer geben wollte, die für die Gutgeſinnten als Mittelpunkt dienen können, und die mit ihrem Geiſte und ihrer Thätigkeit die Kräfte wecken ſollen, welche der Herr in ſeinem Dienſte verwenden will.
Riffel war ſonach einzig von den früheren Docenten übrig. Ihm an die Seite ward, als Kuhn's Nachfolger für die Exe⸗ geſe, Löhn is beſtellt, dem es nicht an Gelehrſamkeit gebricht, der aber die Lücke, die ſein Vorgänger gelaſſen, nicht aus⸗ zufüllen vermag. Eine Probe ſeiner Leiſtungen hat er in ſeinen „Grundzügen der bibliſchen Hermeneutik und Kritik“ gegeben, einem Werke, worin den jungen Theologen als Hauptführer in ihren exegetiſchen Studien„Herr Dr. Ernſt Friedrich Carl Ro⸗ ſenmüller, Profeſſor der morgenländiſchen Sprachen zu Leipzig“ und„der geiſtliche geheime Rath Dr. Chriſtian Theophil Kuinöl, Profeſſor primarius an der evangeliſch⸗theologiſchen Facultät zu Gießen“, ſodann auch„Guilelmus Eſtius, jedoch dieſer nur mu— tatis mutandis“ empfohlen wird, und worüber eine theologiſche Zeitſchrift) das Urtheil fällt,„daß es demſelben an einem fe⸗ ſten Prinzipe fehle und daß des Verfaſſers unſicheres und prin⸗ zipienloſes Hin⸗ und Herſchwanken beſonders widerlich da hervor⸗ trete, wo aus der Mitte des katholiſchen Lebens heraus ein Ur⸗ theil oder ein Rath ertheilt werden ſollte.“
Außer Löhnis wurden noch einige junge Prieſter der Main⸗ zer Diöceſe, Reus, Kindhäuſer und Hartnagel, als Do⸗ centen an der Facultät angeſtellt.
Jedoch nicht bloß der Verluſt namhafter Lehrer, auch noch
1) Katholik 1840, 75. Band. S. 291— 301.


