Druckschrift 
Das Antoniterkreuz / von Richard Wünsch in Königsberg
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ansata kommt auf unendlich vielen Denkmälern vor und hat eine ſehr umfangreiche ausdeutende Literatur hervorgerufen. Auf den ägyp⸗ tiſchen Darſtellungen tragen Götter und Menſchen das Zeichen, meiſt halten ſie es der Hand. Wer Ad. Erman's Agyptiſche Re⸗ ligion' durchblättert, findet von S. 11 an(2. Aufl., Berlin 1909) Beiſpiele in Menge. Gelegentlich aber wird es ſchon im Nillande als Anhänger verwendet: auf Monumenten Amenophis des IV. ¹) ſchwebt es dreifach unter der Sonne und hängt außerdem, worauf ich aufmerkſam mache, rechts und links von den Uräusſchlangen herab, die ſich wie Ohren an die Sonnenſcheibe anſchließen(Erman S. 77, Berlin Inv. Nr. 2072: danach hier, ſicher ergänzt, Abb. 5).

Einen weiteren Beleg verdanke ich dem Königsberger Ägypto⸗ logen W. Wreszinski. Er macht mich auf folgende ägyptiſche Darſtellung aufmerkſam(Griffith, Hieroglyphs II 13; hier Abb. 6):

Abbild. 5. Abbild. 6.

die ägyptiſche Göttin Selkis wird in der Geſtalt eines Skorpions dargeſtellt, der die Crux ansata als Armbänder trägt. Dieſe Arm⸗ bänder entſprechen wohl wirklich getragenem Schmuck: die Arme

¹) Ed. Meyer, Geſch. des Altert. S. 27 ſetzt ihn ins 14. Jahrhundert.

die Ol je läng oder a konnte Ab in den (Hist. und daß be zu Tag komm Bedeut gefocht Solda Träger zugrun geände Kreuz in Str Zeit d mit nn größer das J jenes

1 designal der Anfe aus Cze