handlungen einer freiwilligen Eheſcheidung wegen ſteht, hierbei jedoch zu befürchten vorkommt, daß derſelbe, wenn ich etwan unverſehens, ehe gedachte Scheidung zuſtande gebracht worden, verſterben ſollte, meine gedachte Tochter um die anſehnliche Erbſchaft in ſeine Hände zu bekommen, durch glatte Worte und ſüße Verſprechungen oder welche Künſte es auch wären, wieder an ſich ziehen möchte, ſo wird es mir nothwendig, auch auf ſolchen Fall eine Vorſehung zu thun.“ Nun ſetzt er ſeine Enkel zu Erben ein unter völligen Ausſchluſſes ihres Vaters, „der das Seinige während der 15 Monate, die er bei meiner Tochter zugebracht, mit Pferden, Karten und liederlichen Weibsperſonen durchgebracht, meiner Tochter aber kaum das nothdürftigſte in die Haushaltung gegeben hat.“ Die Tochter wird auch ermahnt, nicht den Verluſt des der Univerſität le⸗ girten Hauſes zu bedauern, da ihr übrig genug bleibe, um auch das beſte Haus in Gießen ankaufen zu können.„In⸗ ſonderheit bitte ich ſie, das ihr zukommende ſo anſehnliche Vermögen wohl anzuwenden und wie ſie weiß, daß ich es auch gethan habe, etwa ein Zehntel des jährlichen Einkommens für Arme und Nothleidende———— lebenslänglich ſich anempfohlen ſein laſſen und ſich ihrer thätig annehmen.“ Für den Fall des Todes der Tochter ohne Leibeserben werden dann andere Beſtimmungen getroffen.
Zum Schluß dankt er nochmals allen, die ihm in der Zeit ſeiner Wanderſchaft auf Erden etwas zulieb oder zugut gethan haben, vergiebt allen Beleidigern, inſonderheit dem Manne, der ihn zu den erwähnten Ausnahmebeſtimmungen veranlaßt hat, bittet alle um Vergebung, die ſich von ihm be⸗ leidigt glauben, und dankt Gott, der ihn in dieſem Leben ſo reichlich ohne alles Verdienſt mit Glücksgütern geſegnet hat und der ihn auch lehrte, wie er ſie zu Gottes Wohlgefallen gebrauchen ſolle.
Dieſe kurzen Andeutungen— das Schriftſtück iſt zu ausführlich, um hier ganz angeführt werden zu können— müſſen genügen, um den Beweis zu führen, daß Renatus von Senckenberg ein gläubiger Chriſt, ein liebender Vater
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