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Die Landes-Universität Giessen : einige Worte für ihre Erhaltung und vervollkommnete Einrichtung : den verehrlichen Kammern der Stände, des Großherzogthums Hessen und seinen Mitbürgern gewidmet / vom Abgeordneten G. F. Heyer
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14 dielfachen häuslichen Freuden, die uns zu Gebot ſtehen, ſchon anfangen zu den Seltenheiten zu gehören. Klagen über beſondere Unſittlichkeit der Stu⸗

direnden in Gießen, Burſchen-Ton, Unfleiß, Erſchwe⸗ rung ihres Zutritts in Familien⸗Cirkel, ſind, in ſo

ferne man dergleichen Deſiderien nur auf dieſe Uni⸗

verſität anwenden wollte, eben ſo wenig gegründet. Wird die Staatsregierung dafür ſorgen, daß, nach dem Beyſpiele anderer Univerſitäten, an die Stelle des bis⸗ herigen Disciplinar⸗Gerichts, aus Profeſſoren combinirt, ein eigener tüchtiger Univerſitäts⸗Amtmann beſtellt wird, dann iſt auch in der akademiſchen Polizey einem we⸗ ſentlichen Mangel abgeholfen.

Sorge man dann nur mehr dafür, daß die Jüng⸗ linge gute Sitten mit ächtwiſſenſchaftlichem Sinne

von den Schulen und von Hauſe mitbringen, laſſe

man ſie nicht in dem Alter des Knaben die Uniper⸗ ſität beſuchen und als angehende Jünglinge wieder verlaſſen, ſo werden ſie ſich in dieſer wenig geräuſch⸗

vollen ländlichen Stadt, ſehr wohl befinden, überall Zutritt in gute Familien⸗Cirkel haben, und die Eltern,

hinſichtlich der bemerkenswerthen Wohlfeilheit in Gie⸗ ßen, viel weniger Geld koſten.

An honetten ſonſtigen Gelegenheiten zu Erholun⸗

gen, fehlt es den Studirenden in Gießen nicht. Sie ſind unter Beachtung der geſetzlichen und Anſtands⸗

Vorſchriften, mit Bereitwilligkeit in das Caſino⸗ in die allgemeine und Leſegeſellſchaft, ſo wie in das wöe

chentliche Liebhaber⸗Concert aufgenommen.

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