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Sorgen über das Gute der inländiſchen oberſten Bil⸗ dungs⸗Anſtalt verſetzen, und Ausländer abhalten, ſolche zu beſuchen, dann darf man deren Mängel nicht gleichſam ſchauerlich übertreiben!
Unter den 24 verdienſtvollen Profeſſoren auf un⸗ ſerer Landes⸗Univerſität, befinden ſich in dem Augen⸗ blick nicht weniger als 13, welche ſehr ehrenvolle Vo⸗ kationen auf andere Univerſitäten, namentlich nach Berlin, Heidelberg, Bonn, Göttingen, Tübingen, Freyburg, Leipzig, Landshut und Frankfurt aufzuweiſen, ſolche aber in patriotiſchem Sinne abgelehnt haben!
Große, öffentliche Bibliotheken dienen bekanntlich mehr den Lehrern als den angehenden ſtudirenden Fünglingen.
Der des Lernens halber die Uniyerſität beſuchende Student muß nicht in Palläſten wohnen. Theater, zroße Bibliotheken, Muſeen, Bildergallerieen, das klänzende Geräuſch einer großen Stadt, ſind wenig geeig⸗ jet t; ihn zum wiſſenſchaftlichen, auch wahre Bürger⸗Tu⸗ zenden ehrenden, Staatsdiener zu bilden. Ueberhaupt ſheint es mir unſere Pflicht und an der Zeit zu ſeyn, ir unſern Sohnen mehr wahren bürgerlichen Biederſinn, Vürdigung der Rechtlichkeit, Sinn für häuslichen⸗ und ſaturgenuß und Beſchränkung ihrer Luxus⸗Bedürfniſſe, zu kultiviren. Wir ſorgen nicht gut für ſie, wenn wir Gelegenheit ſuchen, wo ſie piel zu früh mit An⸗ ſprüchen und vermeintlichen Bedürfniſſen bekannt wer⸗ den, deren Nichtbefriedigung, wie es noch in den Zei⸗ ten unſers Wohlſtandes möglich war, ſo ſichtbar aif Zerſtörung des Familienglücks einwirken, daß Zu⸗ ſiedenheit mit ſeiner Lage, und wahre Würdigung der


