28
Integralrechnung ¹) ꝛc. von den Studirenden der Forſtwiſſenſchaft verlangte und überhaupt durch ſeinen regen wiſſenſchaftlichen Verkehr mit Heyer dem Forſtweſen näher trat?2). Die Gießener Schule wurde in der Hauptſache geradezu eine mathematiſche.
Hierdurch war nicht ausgeſchloſſen, daß der praktiſche Unterricht durch Eduard Heyer, obſchon dieſer ebenfalls vorherrſchend die mathematiſche Richtung cultivirte, doch auf das geſammte forſtliche Gebiet ſich erſtreckte und in regelmäßigen äußerſt gründlichen Curſen ſogar auf Erlernung und Einübung techniſcher Fertigkeiten richtete. Die Durchführung eines ſo eingehenden praktiſchen Einübungsunter⸗ richtes bedingte aber allerlei Hülfsmittel(Meß⸗ und Culturgeräth⸗ ſchaften, Inſtrumente ꝛc.), welche bis dahin nur in ſehr beſcheidenem Maße vorhanden waren. Auch Demonſtrationsobjecte(Naturkörper, forſtliche Modelle u. ſ. w.) für den theoretiſchen Unterricht fehlten bis in die Mitte der 1850 er Jahre faſt gänzlich. Schon kurz nach ſeiner Berufung auf den ordentlichen Lehrſtuhl hatte daher Guſtav Heyer ein umfaſſendes Pro memoria, betreffend die Beſchaffung von Hülfs⸗ mitteln für den forſtlichen Unterricht, an die Großh. akademiſche Ad⸗ miniſtrationscommiſſion gelangen laſſen. Auf den befürwortenden Bericht dieſer Behörde genehmigte das Großh. Miniſterium des Innern durch Verfügung vom 14. October 1857 vorläufig auf die Dauer von 3 Jahren einen jährlichen Betrag von 300 fl. zu dem erbetenen Zweck, ſo daß nunmehr der eigentliche Anfang mit Samm⸗ lungen gemacht werden konnte, wofür ſpäter immer reichlichere Summen floſſen. Mit dieſen Anſchaffungen hängt die Umänderung der noch im Perſonalbeſtand des Winterſemeſters 185 0 von früher her erſichtlichen Rubrik:„Forſt-Verſuchs⸗ und forſtbotaniſcher Garten“ in die Bezeichnung:„Forſt⸗Inſtitut“ ³) zuſammen,
¹) Obligatoriſche Prüfungsgegenſtände für die Candidaten im Finanz⸗ und Forſtfach ſeit der Verordnung vom 20. September 1853.
²) Man vergleiche deſſen großartige Beweisführung des§ 48 der Carl Heyer'ſchen Waldertragsregelung unter dem Titel:„Ueber ein Problem der Forſtwiſſenſchaft“(Supplemente zur Allgemeinen Forſt⸗ und Jagdzeitung, VII. Bd., Frankfurt a. M., 1869, S. 1— 16).
³) Der Herausgeber hat nicht nur an verſchiedenen Stellen in der Journal⸗ literatur, ſondern auch in ſeinem Schriftchen:„Ueber die Organiſation des forſt⸗ lichen Unterrichts an der Univerſität Gießen“. Leipzig 1877, S. 7 u. f. ausdrück⸗
als deſſen ſemeſter
heit ihre lih ſtrör dr Schl
Da
Gießen! in dem riichſten
—
lich darau inſtitu nichts g riſſe über für nothn
Jede ſeltſtverſte Sammlu zu erwirk machten? iſt eine für den f die Hinzu alf alle diele dien liegt dem unter der in dieſer Forſit Name, Unerich tomiſche Laborato ſchſlliche ſind.
Mit der he ſetzung in das ſöu le dder übe drrſleh derſelben


