und die Verbindlichkeit zur Unterhaltung der Gebäude auf Widerruf überlaſſen werde. Dieſes Verhältniß, durch ſpecielle Ueberweiſungs⸗ Urkunde vom 30. September 1845 geregelt, beſteht noch heute unver⸗ ändert fort. Im Perſonalbeſtand vom Sommerſemeſter 1846 finden wir daher unter den akademiſchen Inſtituten zum erſten Mal unter der Rubrik XI. den Forſt⸗Verſuchs⸗ und forſtbotaniſchen Garten und Carl Heyer als Director desſelben aufgeführt.
Ein neuer Zugang erwuchs der Univerſität 1849 durch deſſen Sohn Guſtav Heyer, welcher unter den Augen des Vaters Forſt⸗ wiſſenſchaft in Gießen ſtudirt, nach beſtandener Facultätsprüfung im März 1847 daſelbſt promovirt, hierauf den forſtlichen Acceß und die Staatsforſtprüfung abſolvirt hatte und ſich nun der Docenten⸗Laufbahn zuwendete Nachdem ſeiner Inaugural⸗Diſſertation über„Grundſätze für den Entwurf von Holzſchadenerſatztarifen“ das Imprimatur durch die philoſophiſche Facultät ertheilt worden war und die übliche öffent⸗ liche Disputation am 24. Auguſt 1849 ſtattgefunden hatte, habilitirte er ſich am 1. September 1849 als Privatdocent der philoſophiſchen Facultät insbeſondere für Forſtwiſſenſchaft. Schon im Winterſemeſter 184%50 eröffnete er ſeine Vorleſungen, zunächſt über Forſtl. Boden⸗ kunde; im Sommerſemeſter 1850 las er Encyclopädie der Forſtwiſſen⸗ ſchaft, Forſtl. Klimatologie und Darſtellung und Kritik der Fachwerks⸗ methode, ſpäter auch Waldertragsregelung u. ſ. w. Der Erfolg ſeiner Lehrthätigkeit war ein ſo durchſchlagender, daß er ſchon 1853(1. Juli) zum außerordentlichen Profeſſor der Forſtwiſſenſchaft, allerdings vor⸗ läufig noch ohne Gehalt(indem Zimmer die betr. etatsmäßige Stelle noch bekleidete), ernannt wurde, womit aber wenigſtens die Anwart⸗ ſchaft auf die zweite Profeſſur ausgeſprochen war. Kurze Zeit darauf, am 7. März 1854, ſtarb Zimmer, und nun wurde Guſtav Heyer zunächſt Verwalter der Oberförſterei Gießen und am 9. October 1854 auch zweiter Lehrer der Forſtwiſſenſchaft, mit der Verpflichtung, vor⸗ zugsweiſe die praktiſchen Fächer zu lehren.
Ein großer Verluſt traf die Hochſchule durch den am 24. Auguſt 1856 erfolgten Tod Carl Heyer's. Keiner vor und nach ihm repräſentirt eine ſo glückliche Vereinigung von gründlicher Gelehrſam⸗ keit mit wahrer Praxis, als ſie an dieſem Manne zu bewundern war. Sein ausgezeichnet ſcharfer Verſtand, ſeine gediegene wiſſenſchaftliche Grundlage, ſeine reiche, in den verſchiedenſten Dienſtkreiſen erworbene
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